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02 Die Lippen der Kreolinnen 06-10
Datum: 13.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
nichts versäume. Jetzt muss ich darüber nachdenken, wie ich an ihn herankommen kann." Sie verließ ihr Zimmer keine Minute, konnte allerdings die Geräusche aus Corazons Schlafzimmer, die sie Stunden später vernahm, nicht ertragen. Das musste sie allerdings leider über sich ergehen lassen, weil ihr Zimmer direkt neben Corazons Schlafzimmer und -- wie gesagt -- die Zimmer sehr hellhörig waren. An Maricel bewahrheitete sich einmal wieder, dass in der Liebe, im Kampf um einen Mann auch schwesterliche Bindungen nicht mehr die geringste Rolle spielen. Ihren Vorsatz, Wolfgang ihrer Schwester abspenstig zu machen, gab sie erst auf, als sie selbst schließlich in seinen Armen liegen durfte und ihr Ziel erreicht hatte. 8. Backe, backe Kuchen ... ________________________________________________ Als Wolfgang am Samstag-Nachmittag etwas früher als verabredet kam, hatte sich Corazon gerade abgetrocknet und war im Begriff sich das Badetuch umzubinden. Nackt stand sie in dem kleinen Gang, der die Küche und das kleine Wohnzimmer mit einander verband. Sehr genau wusste sie, dass es nur Wolfgang sein konnte, der klopfte, tat aber so, als ob sie mit Maricel gerechnet hatte. Als sie öffnete, sah sie gar nicht weiter hin und sagte "Maricel, du, mein Liebster kommt gleich, da möchte ich ganz hübsch und frisch für ihn sein. Das mag er nämlich. Mein Gott, ich bin zum ersten Mal bei einem Mann so furchtbar aufgeregt, weil er doch so gescheit und so ein toller Mann ist. Und ich als kleine ... Krankenschwester bin doch so dumm, hab richtig große Angst davor. Stell dir vor, ich darf sogar ‚Mein Liebster' und ‚Mein Liebling' zu ihm sagen. Ich bin so glücklich und liebe ihn ganz schrecklich, würde ihm sofort die Füße küssen, meinem süßen Jungen." Dass Wolfgang solche unvermittelten, ehrlichen Huldigungen natürlich mit größter Freude zur Kenntnis nahm, lässt sich denken. Das war die schönste Begrüßung, die er jemals erlebt hatte. Und was er zudem zu sehen bekam, war der Gipfel optischer Genüsse und beflügelte seine Fantasie verständlicherweise ungeheuer. Erst als sich Corazon nach etlichen Sekunden umdrehte, sah sie, wer da hinter ihr stand. Laut lachend schrie sie auf "Nein, O Gott, ich bin doch fast nackt. Wolfgang, Liebster, nein, nicht gucken, nicht gucken" lief auf ihn zu und hing auch schon an seinem Hals. Für Wolfgang kam das alles sehr überraschend, dass er jetzt eine nur mit einem vorgehaltenen Badetuch ‚bekleidete' Frau in den Armen halten durfte, die ihn überall abküsste. Ganz automatisch ging eine Hand an ihre Brüste, versuchte sie zu umfangen und schlich sich über den Bauch weiter runter zu ihrer Scham. Seine andere Hand packte eine Pobacke. Wenn sich Corazon jetzt nicht aus seinen Armen gelöst und dabei das so schüchterne, schamhafte Mädchen gespielt hätte, hätte er ihr sicher in Sekunden das Badetuch herunter gerissen und sie wären jetzt sofort gemeinsam im Schlafzimmer verschwunden. So weit waren sie noch nicht. Das wollte Corazon damit auch nicht bezwecken. Sie ...