1. Die Violinistin und die Bassistin 2


    Datum: 24.10.2016, Kategorien: Anal, BDSM, Fetisch,

    Eindruck, dass sie sich das alles anders vorgestellt hatte. Einfacher definitiv. „Mit anderen Worten, du willst mich?&#034, fragte ich kühl. „Was soll ich sagen? Nein?&#034 „Nein? Du willst mich also nicht. Da das ist ja mal nett!&#034 „Was kann ich dann für dich tun?&#034, fragte ich ungeduldig. Ich hatte es eilig, durfte die Bahn nicht verpassen. „Ich habe eine Frage wegen der Gitarre.&#034 „Okay. Worum geht's?&#034 „Ich will neue Saiten aufziehen. Aber ich weiß nicht wie.&#034 „Neue Saiten? Die sind ganz neu. Warum willst du jetzt schon die Saiten wechseln? Die sind total in Ordnung.&#034 „Es mag irgendwie komisch klingen, aber ich spiele nicht gerne auf Instrumenten, die jemand anders schon verwendet hat. Ich bin eben so. Ich möchte neue, frische. Findest du das komisch?&#034 Sie zuckte mit den Schultern und lächelte. Wieder dieser Versuch, charmant zu sein. „Ist mit eigentlich egal. Wenn du die wechseln willst, dann mach es!&#034 „Aber wie?&#034 „Youtube hilft dir sicher.&#034 „Ich meine ja nur, weil du sagtest, dass ich mich melden soll, wenn ich ein Problem hätte. So von wegen Kundendienst und Service und so.&#034 Ich erinnerte mich vage, das gesagt zu haben. Es war eine Floskel gewesen. Ich seufzte. „Also gut. Ich könnte dir sagen, dass du in den Laden gehen sollst, dass man dir da helfen wird. Dass man dich beraten wird, dass man dir Saiten verkauft und die dir sogar aufzieht. Aber ich nehme an, dass es dir nicht darum geht. Du willst mich sehen. Richtig?&#034 Sie ...
    sagte nichts. Erst als ich auf die Uhr sah, kam sie mit der Sprache heraus. „Wie soll ich sagen. So ganz falsch ist das nicht.&#034 Ich dachte nicht lange nach. „Hab jetzt keine Zeit. Muss zur Probe. Morgen um vier im Cafe Chaos. Kennst du das?&#034 Es war eine Bauchentscheidung, ihr den Termin anzubieten. „Um vier?&#034 Der Termin passte ihr offensichtlich nicht. Ich ignorierte das. „Wenn du mich wirklich stalkst, sollte es doch kein Problem sein, dir den Termin freizuschaufeln.&#034 Und dann setzte ich noch böswillig hinzu: „Du scheinst ja nicht sooo viel zu tun zu haben, wenn du mir tagelang hinterherspionierst.&#034 Es war gemein, das wusste ich auch, aber irgendwie konnte ich es mir nicht verkneifen, die Solo-Violinistin etwas aufzuziehen mit ihrer Wichtigkeit. Ihr Blick war finster, sogar giftig. Aber sie verkniff sich einen Kommentar, und ich lenkte etwas ein: „Wenn du so sehr daran interessiert bist, wie man Saiten wechselt, dann wirst du es irgendwie einrichten können. Sorry, aber ich muss jetzt weg. Bis dann!&#034 Damit ließ ich sie stehen, und ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich mich wirklich beeilen musste. Die Bahn bekam ich noch so gerade, und das auch nur, weil sie zwei Minuten Verspätung hatte. Eigentlich wollte ich mir auf der Fahrt das neue Arrangement ansehen, das man mir geschickt hatte, aber meine Gedanken gingen immer wieder zurück zu Joelle und ihrem ungelenken Versuch, ein Date mit mir zu kriegen. Nun, sie hatte gewonnen. Das war ihr gelungen, ...