1. Liebe, Tod und Neuanfang


    Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,

    die Linien ihres Körpers entlang und erkundete somit ihre wunderbar glatte Haut. Doch ich tat es nicht, um sie erneut zu reizen. Ich wollte ihr auf diese Weise danken. Schon wenig später hörte ich ihr regelmäßiges Atmen. Sie war eingeschlafen und ich deckte uns mit der Decke zu. Seit diesem Tag waren wir zusammen. Es blieb unausgesprochen, es war so. Sie holte ihre wenigen Sachen aus ihrer Wohnung, da bei mir im Haus wesentlich mehr Platz war. Außerdem war es für sie besser so, denn Peter, ihr Ex-Mann wusste, wo sie wohnte, und konnte es bis heute nicht verknusen, dass sie ihn hatte sitzen lassen. Regelmäßig strich er um das Haus ihrer Wohnung herum und sie fühlte sich von ihm bedroht. Ob zu Recht oder nicht, spielte keine Rolle. Es war einfach nur die Vorstellung und das reichte. Es war auch nötig, dass wir zusammenwohnten, denn wir konnten nicht mehr voneinander lassen. Es war, als wenn wir jetzt alles, was wir in den Jahren der Trennung vermisst hatten, nachholen wollten. Alles, was uns entgangen war. Unsere Fantasien, die wir mit dem anderen entwickelt hatten, traten jetzt deutlich hervor und wir hatten endlich die Möglichkeit, diese umzusetzen. Entscheidend dabei war, dass wir experimentierfreudig waren, dass es keine Grenzen zu geben schien. Wir schenkten uns gegenseitig, was wir hatten, und nahmen alles entgegen, was der andere bieten konnte. Mit Silvia zu schlafen war jedes Mal aufregend, wie beim ersten Mal. Sie konnte sich fallen lassen oder aktiv werden, das ich ...
    nichts mehr machen musste. Ich grinste in mich hinein, wenn ich einfach hinhalten musste. Sie ritt unheimlich gerne auf mir, ließ sich genauso gerne von mir nehmen. Dabei war es in dem Moment nicht einmal entscheidend, ob sie oder ich gerade Lust empfanden. Diese kam beim Essen, wie man so schön sagte und das regelmäßig. Was Silvia liebte, war, wenn man es ihr vorher erzählte. Wenn mir etwas durch den Kopf ging, dann fand sie es als erregend, es schon zuvor zu wissen. Es hatte nichts damit zu tun, es eventuell abzulehnen, sondern war für sie eine Art Vorspiel. Auch wenn es mir am Anfang seltsam vorkam und ich gehemmt war, denn es gehörte nicht zu meiner normalen Vorgehensweise. Schon zwei Tage später machte sie es zur Bedingung. Kein Reden, kein Sex. Ganz einfach. Eine Fantasie auszutoben bekam so eine andere Dimension. So hatte ich mir lange vorgestellt, wie es wäre, wenn ich meinen Schwanz in ihren Mund stecken würde. Als wir an einem der nächsten Abende beim Essen saßen, überwand ich mich dazu, sie zu fragen. Anders würde sie es vielleicht nicht mit mir machen. Während ich an meinem Brot kaute, sah ich ihr in die Augen und sagte fast nebenbei: "Was würdest du davon halten, wenn ich dir meinen Schwanz in den Mund stecken würde!" "Willst du ihn mir reinstecken oder willst du, dass ich dir einen blase?", war sofort ihre Gegenfrage. Da hatte sie recht, das war ein Unterschied. Geträumt hatte ich vornehmlich eine bestimmte Sache. Dies erzählte ich ihr und sie sagte: "Wenn du es ...
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