1. Spieglein, Spieglein ...


    Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,

    genauso krank aus wie zuletzt, doch hatte sie einen anderen Gesichtsausdruck aufgesetzt. Sie sah entschlossen aus, nicht so erschrocken wie sonst. "Herr Christoph, ihr habt gesagt, dass ich nicht wie eine hässliche Ratte aussehe. Bitte sagt mir, was euch am besten an mir gefällt? Ich würde es zu gerne hören!", fing sie ohne Einleitung an. Dafür musste ich nicht einmal lügen, denn vor mir stand eine wirklich wunderbare junge Frau. Ich konnte es mir nicht verkneifen und fing mit einem bestimmten Tonfall an, den ich mir geschworen hatte, einmal anzuwenden, denn immerhin gab es jemanden, der immer so anfing. "Hallo erstmal!", kam von mir und ich konnte mir das Lachen kaum verkneifen. Doch als ich sah, dass es bei Marie auf wenige Gegenliebe stieß, ließ ich es, weiterhin in der Art mit ihr zu sprechen. Um es kurz zu machen, zählte ich also auf: "Du hast wunderschöne Augen, einen freundlich wirkenden, roten Mund, eine süße Nase und ein sehr gleichförmiges Gesicht, was sehr hübsch ist. Dazu umrahmen dein Gesicht schöne, braune Haare und geben dir ein niedliches Äußeres!" "Niedlich?", kam es zurück und ich wusste sofort, dass ich das falsche Wort gewählt hatte. Sie wollte nicht niedlich sein. Ganz und gar nicht. Niedlich hatte etwas von Kind oder Baby und gerade das wollte sie nicht sein. "Ist das alles, was euch zu mir einfällt? Ich bestehe doch nicht nur aus Kopf. Was ist mit dem Rest von mir?" Während sie das sagte, drehte sie sich langsam einmal um die eigene Achse und blieb ...
    wieder frontal vor mir stehen. "Nun? Was habt ihr dazu zu sagen?" Ich räusperte mich leise und setzte erneut an. Dabei besann ich mich aber darauf, die richtigen Worte zu wählen. "Soweit ich das sehen kann, ist alles am richtigen Fleck. Du bist schlank, hast eine schmale Taille und das Kleid steht dir ausgezeichnet!" Ihr Gesichtsausdruck hatte sich ins Positive verändert und ein schmales Lächeln ging über ihre Lippen. "Dann heißt das, dass ihr mich als Mann mögen würdet? Ich meine, könnte ich euch gefallen? Sind meine Brüste groß genug für euch?" Ich sah Marie einen Moment länger an und sie kam mir vor wie eine Puppe, eine große attraktive Puppe. Die gerade dabei war, sich erneut vor mir zu drehen. Sie stellte sich seitlich hin, damit ich sie so betrachten konnte. Dabei streckte sie ihren Brustkorb absichtlich etwas weiter hervor, damit es nach mehr aussah, als es wirklich war. So gut wie Klara war sie nicht bestückt, das konnte ich sogar mit Kleid sehen, aber das konnte genauso gut sein wie größere. Es musste einfach passen und bei ihrer eher zierlichen Figur, war es vollkommen ausreichend. Einmal schluckte ich, dann sagte ich aus voller Überzeugung: "Du hast Brüste, die zu dir passen, nicht zu klein, nicht zu groß. Zumindest soweit ich das sagen kann. Kleider verdecken natürlich viel und man kann es nur genau beurteilen, ohne den Stoff darüber!" Marie sah mit großen Augen in meine Richtung und schien etwas zu überlegen, dann schaute sie einmal nach rechts und nach links, als ...
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