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Spieglein, Spieglein ...
Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,
ob es meiner entspricht!" Ich reichte ihr wortlos die Flasche und sie entnahm einen Tropfen auf ihren Finger. Diesen rieb sie auf ihr Handgelenk, wedelte damit einmal durch die Luft und roch selber daran. "Ich finde, es passt zu mir, was meint ihr?" Jetzt hielt sie mir ihr Handgelenk hin und ich beugte mich etwas vor, um daran zu riechen. Man konnte sagen, was man wollte, es passte tatsächlich zu ihr. Dafür brauchte ich nicht einmal lügen. Genauso wie ich es mir gedacht hatte. Genau das sagte ich ihr auch, als sie ihr Handgelenk zurückgezogen hatte. "Also ich muss wirklich sagen, es steht euch sehr. Man könnte meinen, dass es für euch und nur für euch, kreiert worden wäre. Als der Parfümeur es komponiert hat, muss er an eine Frau wie euch gedacht haben!" Viel dicker konnte ich schon nicht mehr auftragen, aber meine Worte schienen Elisabeth sehr gut zu gefallen. Ich gewann den Eindruck, als wenn sie von Minute zu Minute wuchs. Jetzt erwartete ich den Angriff von ihrer Seite aus. Den Aufschlag hatte ich ihr in die Hand gegeben, sie musste ihn nur noch ausführen. Genauso kam es auch, sogar noch schneller, als ich gerechnet hätte. Klaras Mutter ließ erneut einen Tropfen auf ihren Finger laufen und rieb sich diesen auf die dünne, gut durchblutete Haut unterhalb der Ohren. "Man sagt, dass ein Parfüm an den verschiedenen Stellen des Körpers auch verschieden riecht? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir das bestätigen könnt. Vielleicht riecht es ja dort nicht so gut wie auf dem ... Handgelenk?" Schon legte sie ihren Kopf zur Seite und bot sich mir an, um ihre Aussage zu überprüfen. Natürlich ging ich darauf ein, beugte mich erneut vor und ließ schnuppernde Geräusche hören. Ich persönlich konnte keinen Unterschied feststellen, aber das musste ich ihr ja nicht sagen. Damit hätte ich in dem Spiel eine Sackgasse aufgebaut, aus der man nur noch schwer herauskam. Wieder aufgerichtet, sah ich sie an und meinte mit einer etwas tieferen Stimme als zuvor: "Ich bin mir nicht sicher. Soweit ich es beurteilen kann, duftet es an dieser Stelle noch besser. Ich würde es aber vorziehen, noch eine Vergleichsmöglichkeit zu haben!" Klaras Mutter sah mir tief in die Augen, während sie ihren Finger ein weiteres Mal benetzte. Ohne ihren Blick von mir zu wenden, führte sie ihren Finger zwischen ihre Brustansätze und schob diesen so weit dazwischen, wie es nur ging. Dabei zog sich ein breites Lächeln über ihr Gesicht, was mich erschauern ließ. "Meintet ihr vielleicht an einer Stelle wie dieser?", fragte sie mich und ich hatte den Eindruck, als wenn auch ihre Stimme etwas tiefer und rauer geworden war. Ich nickte nur, denn Worte waren hier nicht von Nöten. Währenddessen entzogen sich meine Augen den ihren und wanderten in den Ausschnitt, der zuvor noch von ihrem Finger besucht worden war. Fast augenblicklich griff sie mir an den Kopf und zog mich an sich heran und herunter. Es benötigte nur einen Moment, bis meine Nase sich zwischen ihren Brüsten befand und sie meinen Kopf fest an sich ...