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Spieglein, Spieglein ...
Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,
Strahl verließ mich im hohen Bogen. Weitere folgen und Klara beobachtete es mit großem Interesse. Sie hielt dabei sogar den Stamm kerzengerade nach oben und konnte das pulsieren spüren, welches durch den Stamm hindurchgingen. Erst als der Strom versiegt war, ließ sie mich los. Sofort kroch sie vom Bett, holte die Schale mit Wasser und wusch mich vorsichtig sauber. All das ließ ich über mich ergehen, indem ich meine Augen schloss und Klara einfach machen ließ. Als Klara die Schale wieder wegstellte, öffnete ich meine Augen und lächelte sie an. Sie antwortet mir mit derselben Mimik und legte sich neben mich hin. Ihr Kopf auf der Höhe von meinem sah sie mich von der Seite her an und ich drehte mich zu ihr hin. Minutenlang sahen wir uns einfach nur an, lagen uns gegenüber ohne uns zu rühren. "Und? Hat es euch gefallen?" Eine etwas seltsame Frage, den der Erfolg war schließlich zu sehen gewesen. Vielleicht wollte sie auch einfach nur reden. "Ja, sehr! Du machst das sehr gut. Du kannst einem Mann viel Freude machen!" "Danke, ich musste einfach etwas für euch tun und ich habe mir gedacht, dass es etwas ist, was euch behagen würde. Immerhin war es in euren Geschichten so. Die Männer hatten es sehr genossen!" Wenn ich darüber nachdachte, was den Männern und Frauen in den Geschichten noch so alle gefallen hatte, war das eine Option für weitere Treffen. Die kommende Nacht schlief ich nicht viel. Zum einen gingen mir Klaras Eltern durch den Kopf und zum anderen natürlich die Erlebnisse ... mit Klara selber. Dabei musste ich mehrfach über mich selber lachen. Ich war doch keine zwanzig mehr und würde Klaras Eltern in entsprechender Weise entgegen treten können. Trotzdem war es aufregend für mich. Was Klara selber betraf, konnte ich die Vorstellungen nur genießen, die mir durch den Kopf rannen und Bilder lieferten, die mir gefielen. Am Morgen fühlte ich mich wie gerädert. Da ich aber noch viel Zeit hatte, bis es soweit war, konnte ich noch eine ganze Zeit lang vor mich hindämmern. Viel brachte das nicht, aber da es schön warm und kuschelig war, konnte man es durchaus als angenehm empfinden. Die Uhr tickte weiter und weiter. Irgendwann war es dann soweit, aufzustehen und mich anzuziehen. Eine Stunde später stand ich geduscht und frisch rasiert vor dem Spiegel. Einmal checkte ich noch mein Äußeres überprüfte das Päckchen mit dem Schal und trat durch die Scheibe auf die andere Seite. Klara erwartete mich bereits. Sie umarmte mich, wie inzwischen immer wenn ich erschien, und öffnete das größte der Fenster. Ich konnte schlecht durch ihre Tür ins Haus kommen, das wäre aufgefallen. Also musste ich den offiziellen Weg nehmen. Ich kletterte hinaus und war sehr froh darüber, dass Klara nicht höher wohnte. Es war etwas seltsam, immerhin war ich das erste Mal außerhalb des Hauses und sah mich erst einmal verwundert um. Klaras Fenster waren zuvor immer bedeckt gewesen, so hatte ich nicht heraussehen können und auch nicht gedurft. Immerhin hätte jemand vorbeigehen könnten und ...