-
Weihnachten zu dritt Teil 6
Datum: 19.07.2017, Kategorien: Hardcore,
war, dass sie auf dem Hof bleiben wollte, sagte ihr Kopf ganz klar aus, dass sie mit ihrem Körper, Heinrich an sich binden konnte. Solange es ihm gut ging, ging es ihr gut. Er würde für sie Sorgen und sie hätte die Sicherheit, die es hier gab. Daher war es ihr bereits wenig später klar, dass sie sich Heinrich nicht verweigern würde. Warum auch. Je länger sie hier war, umso sympathischer wurde er ihr. Er war freundlich, zuvorkommend, und wenn man es genau betrachtete, ein Mann wie eine Frau sich einen wünschte. Selbstständig, sicher in der Lage ihr das zu bieten, was sie brauchte und darüber hinaus hatte sie das Gefühl, das er in ihr mehr sah, als nur irgendeine Frau, die er auf der Straße aufgelesen hatte. Sicher war da mehr, denn sie schätzte Heinrich so ein, dass er in der Lage war, mehr als energisch zu werden. Oder anders gesagt, wenn er in ihr nicht etwas Besonderes sah, dann hätte er ihr zu verstehen gegeben, dass sie gehen soll. Dass Heinrich um einiges älter war als sie, tauchte in ihren Überlegungen, nur am Rande auf. Darüber sah sie hinweg, was bei den Vorteilen, die sich für sie ergaben, nur zu verständlich war. Einmal davon abgesehen, mochte sie ihn sehr gerne. Wenn sie es sich genau überlegte, dann war es bereits in der Bushaltestelle entschieden worden. Sein bestimmtes Auftreten, seine Aura hatte sie schon dort getroffen und eine Vorentscheidung gefällt. Eine andere Alternative hätte es niemals gegeben. Sah man von all diesen Punkten ab, war da noch etwas ... anderes. Vielleicht konnte man es mit Neugierde bezeichnen, auch wenn es nicht genau diesem entsprach. Man hätte es als Spannung bezeichnen können. Letztendlich wusste Angela nur eins. Es war nicht mehr die Frage, ob sie mit Heinrich schlafen würde, sondern wann. Diese Gewissheit hob ihre innere Spannung noch mehr an, ließ sie zugleich entspannen, da das Ergebnis für sie feststand. Ein feines Lächeln macht sich auf ihrem Gesicht breit und sie kuschelte sich noch mehr in ihr neues Nachthemd, welches die Wärme ihres Körpers zurückstrahlte. Mit der Gewissheit, dass sie es gut getroffen hatte, schlief sie daraufhin traumlos ein. Es war noch früh am Morgen, als sie aufwachte. Heute würde sie mit Heinrich shoppen gehen und hoffte, dass Heinrich dies auch mochte. Wenn ja, dann wäre er ihr Traummann. Als sie gerade aufstehen wollte, klopfte es an ihre Tür und Heinrich trat ein. „Ah, gut. Bist ja schon wach. Wird Zeit, wenn wir einkaufen gehen. Ich bin unten und es wäre schön, wenn du ebenfalls, spätestens in einer halben Stunde unten wärst!“ Er wartete ihre Antwort nicht mehr ab, sondern drehte sich sofort um und verschwand genauso schnell, wie der gekommen war. Angela fand es schade, denn sie hätte ihm gerne den Anblick ihres Körpers im neuen Nachthemd geboten. Er sollte sehen, wie gut es ihr stand und seine Fantasie anheizen, aber so schnell, wie alles gegangen war, hatte sie keine Chance dazu gehabt. Sich in einer halben Stunde zum Shoppen fertigzumachen war ein Witz. Es war sehr früh ...