1. Lisa - Fluch oder Segen Kapitel 16 Ende


    Datum: 19.06.2017, Kategorien: Hardcore,

    kann!“, schrie sie mich in einer Stimmlage an, die anzeigte, dass ihre Stimme kippen würde, „Und? Wäre das schlimm? Vielleicht will ich es ja, vielleicht will ich ein Kind von dir. Hast du schon mal darüber nachgedacht? Ich will dich, will dich vollkommen haben. Aber wenn du nicht willst, dann werden es andere machen!“ Auf einmal rutschte sie vom Tisch und sah mir kurz tief in die Augen, dann meinte sie nur trocken: „Was jetzt kommt, hast du dir selber zuzuschreiben!“ Kaum hatte sie das gesagt, rannte sie aus der Küche und ich konnte ihr nicht folgen, da meine Hose noch um meine Fußgelenke hing. Mehr hüpfend als laufend folgte ich ihr, war aber nicht schnell genug. Ich sah sie nicht mehr auf dem Flur, sah nur die offene Haustür, die gerade dabei war, ins Schloss zu fallen. Sofort zog ich meine Hose hoch und konnte endlich hinter ihr herrennen. Draußen schaute ich panisch nach links und rechts. Weit konnte sie noch nicht gekommen sein. Und richtig, ich sah sie gerade um die nächste Straßenecke entschwinden. Schneller war ich ewig nicht mehr gelaufen. Ich setzte zum Sprint an und verfluchte es, dass ich lange keinen Sport mehr gemacht hatte. Als ich an der Ecke ankam, war ich schon vollkommen aus der Puste. Aber ich hatte Glück, nicht weit von mir war Lisa, aber nicht mehr alleine. Sie ging zwischen zwei jungen Männern, in deren Arme sie sich eingehakt hatte. Beiden redeten laut miteinander und grölten in die Nacht. Sie schienen etwas getrunken zu haben und machten keinen Hehl ...
    daraus, dass sie den besten Fang aller Zeiten gemacht hatten. Sofort rannte ich hinter ihnen her, rief bereits von Weitem Lisas Namen, aber sie drehte sich nicht einmal um, versuchte sogar noch ihren Schritt zu beschleunigen, was den beiden Männern entgegen zu kommen schien. Sie witterten am Ende des Weges ein großes Vergnügen. Endlich holte ich sie ein und riss den einen jungen Mann an der Schulter herum. Er fluchte und beschwerte sich sofort bei mir, dabei konnte ich gut erkennen, dass er betrunken war.„Ey Alter, geht’s noch. Die Braut gehört uns und wird bekommen, was sie wollte. Wir machen ihr den Bauch dick und nicht du. Die gehört uns, verpiss dich, dafür bist du viel zu alt!“ Ich hatte Glück, dass er betrunken war, genauso wie sein Kumpel. Sie waren nicht mehr dazu fähig, sich richtig zu verteidigen. Das wog mein Alter und die Atemlosigkeit auf, die mich noch gefangen hielt. Ich machte keine lange Rede, hier mussten Taten folgen. Die beiden würden sich nicht mit guten Worten von ihrem Vorhaben abhalten lassen. Meine Faust fand die Kinnspitze und es knackte hörbar, als sie kollidierten. Es machte sich bezahlt, dass ich als junger Mann geboxt hatte. Sicher, meine Schläge waren nicht mehr stark, aber präzise. Sofort ging er zu Boden und sank hinten über weg. Inzwischen war sein Kumpel oder wer es auch immer war auf mich aufmerksam geworden. Ich spürte seine Faust in meiner Magengrube und entließ pfeifend meinen Atem. Doch ich durfte nicht aufgeben. Nicht jetzt. Wenn der ...
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