1. Melissa 6 von 9


    Datum: 03.10.2016, Kategorien: Hardcore, Tabu,

    gewaltiger aussah, als es wirklich war. Als sie genug gesehen hatte, drehte sie sich um und kam schnurstracks auf die Terrasse zu. Dort angekommen ließ sie sich in einen der Stühle mir gegenüber plumpsen, nahm das dort stehende Glas und nahm einen großen Schluck. „Wozu haben sie den Schuppen umgebaut? Sieht ja interessant aus, auch wenn sich mir der Sinn nicht erschließt!“ „Das kann ich dir auch nicht so genau sagen. Mir war danach, etwas mit dem Gartenhaus zu machen. Vielleicht brauche ich ja ab und zu einen Tapetenwechsel. Ist übrigens toll dort zu schlafen. Man hört viel mehr als sonst. Außerdem kommt man zu den Ursprüngen zurück. Kein Strom. Man schaut also kein Fernsehen oder hockt am Rechner. Hat auch mal was!“ „Hmmm!“, hörte ich Kirsten grübeln, „hört sich etwas langweilig an. Kann ich mir so gar nicht vorstellen. Vor allem wenn man alleine ist. Ich glaube, ich könnte dort nichts mit mir anfangen. Kann ich es mal von innen sehen?“ „Klar kannst du das, es ist offen!“ „Wie jetzt, es ist offen. Befürchten sie nicht, dass dort jemand einbricht?“ „Hör mal, es gibt dort nichts zum Stehlen. Wer will schon Möbel schleppen, das lohnt sich nicht. Außerdem bräuchte man nur wenig dafür, dort einzubrechen. Ein Schraubendreher reicht vollkommen aus. Die Latten sind schließlich von außen verschraubt. Also, warum sollte ich abschließen?“ „Da haben sie irgendwie recht!“ Kirsten stand auf und ging wieder zum Gartenhaus herüber. Ich stand ebenfalls auf und kam mit etwas Abstand ...
    hinterher. Als ich dort ankam, war sie bereits im Häuschen. „Niedlich, sogar ein kleiner Ofen. Das muss sehr gemütlich sein, wenn der an ist!“ „Kann ich nicht sagen, hatte ihn noch niemals an. Es ist im Moment zu warm. Ich wollte keine Sauna daraus machen!“ Kirsten ging einmal von einer Seite zur anderen. Dann betrachtete sie alles von der anderen Seite. „Das Bett bequem?“, fragte sie und ich nickte. Sofort ging sie darauf zu, testete mit ihren Händen die Härte. Sofort drehte sie sich um und ließ sich einfach nach hinten fallen. Nur das leise Geräusch einer zusammengedrückten Matratze war zu hören, sonst nichts. Ich hatte großen Wert darauf gelegt, dass alles sehr stabil gebaut war, auch wenn es dadurch etwas klobig aussah. „Cool!“, hörte ich Kisten sagen, „superbequem, viel besser als mein Bett. So etwas hätte ich auch gerne! Und so schön breit. Meins hat leider nur Normalmaße, also gerade einen Meter breit. Da kann man nur alleine drin liegen, für zwei ist es wirklich viel zu eng. Toben kann man da nicht drin. Hier ist das was anderes!“ Um es zu beweisen, stand sie auf und begann damit, darauf ein paar Mal hin und her zu hüpfen. Zum Schluss sprang sie noch einmal hoch und ließ sich dann der Länge nach auf das Bett fallen. Es knackte nur einmal leise, denn die Belastung hatte es noch nicht aushalten müssen. Es war aber nicht das Knacken, wenn etwas brach, sondern eines, dass man hörte, wenn etwas noch fester ineinander rutschte. Holz arbeitet schließlich und da war das nie ...
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