1. Der Feinkostladen


    Datum: 01.10.2016, Kategorien: Fetisch,

    an der Tür klopfte. Sie öffnete und sah Sven mit hochrotem Kopf vor sich stehen. "Na, dann komm mal rein", sagte sie, um einen strengen Ton bemüht, und deutete mit einem Kopfnicken auf den Stuhl, der vor dem massiven Schreibtisch stand. Nora blickte kurz hoch, vertiefte sich dann aber wieder in ihre Zahlen. Sie mußte sich konzentrieren um nicht zu grinsen, oder gar lachen zu müssen. Beth, die vor wenigen Wochen ihren 50sten gefeiert hatte, setzte sich halb auf die Kante des Schreibtisches und blätterte in den Papieren, die sie immer noch in der Hand hielt. Geschlagene fünf Minuten ließ sie Sven im eigenen Saft schmoren. In dieser Zeit schaute sie ihren Lehrjungen immer wieder aus dem Augenwinkel an. Sven war schlank, mittelgroß und feingliedrig. Seine weichen Gesichtszüge und die blonde Lockenpracht, die ihm bis auf die Schultern reichte, gaben ihm ein fast schon feminines Aussehen. Beth dachte kurz an den Tag, als Sven den Laden betrat und nach einer Lehrstelle fragte. Für einen kurzen Moment hatte sie ihn damals in der Tat für ein Mädchen gehalten. "Du weißt, warum du hier bist?", fragte Beth und sah Sven scharf an. Der rutschte nervös auf seinem Stuhl hin und her und nickte stumm mit dem Kopf. "Und was sollen wir jetzt mir dir machen? Kannst du uns das vielleicht verraten?" Insgeheim tat ihr der arme Bursche ja ein bißchen Leid. Sven war ein Schatz von einem Lehrjungen. Fleißig, hilfsbereit und willig. Wie willig, das würde sich in den nächsten Minuten herausstellen. "Um ...
    was geht es eigentlich?", mischte sich Nora in gespielter Unwissenheit ein. Beth drehte sich mit dem Oberkörper zur Seite und sah ihre Freundin an. Bei dieser Bewegung rutschte ihr Kostümrock ein wenig in die Höhe und gab den Blick auf das dichter gewebte Höschenteil ihrer Strumpfhose preis. Sven schluckte und starrte zwischen die leicht geöffneten Schenkel seiner Chefin. Beth, die das natürlich mitbekommen hatte, sah Sven strafend an. Dann wandte sie sich wieder Nora zu und meinte: "Ich habe heute morgen unseren kleinen Zauberlehrling auf der Toilette erwischt. Und was ich da gesehen habe ... " Beth schüttelte den Kopf. "Ich kann es immer noch nicht glauben." "Ich verstehe überhaupt kein Wort", sagte Nora und blickte von Beth zu Sven und wieder zurück. Dann stand sie auf, kam um den Schreibtisch herum und setzte sich auf die noch freie Ecke. Wie Beth trug sie ein Kostüm, nur daß ihre Oberweite die weiße Bluse bei weitem mehr spannte, als das bei ihrer Freundin der Fall war. Sven wußte nicht, wohin er schauen sollte. Seine Chefinnen, immerhin beide jenseits der 50, spielten in seinen feuchten Träumen eine nicht gerade kleine Rolle. Und irgendwie entwickelte sich der vermutete Anschiß nicht so, wie er es befürchtet hatte. Das alles sah nun nicht gerade so aus, als ob sie mit dem Gedanken spielen würden, ihn aus seinem Lehrvertrag hinauszuwerfen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer kam in Sven auf. Er nahm sich vor, alles zu gestehen, um Verzeihung zu bitten und hoch und heilig zu ...
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