-
Lisa, Fluch oder Segen
Datum: 29.03.2017, Kategorien: 1 auf 1,
den leicht salzigen Geschmack von ihrer Haut. Später lagen wir aneinander gekuschelt auf dem Bett, während ich sie sanft streichelte. Jedes Wort hätte jetzt zerstört, was wir fühlten. Die Welt hätte um uns herum untergehen können, wir hätten es nicht gemerkt. Und wenn doch, wäre es uns egal gewesen. Später liebten wir uns noch einmal, dieses Mal länger als zuvor. Wir gingen es langsam an. Sie lag vor mir und ich drang vorsichtig von hinten ein. Nur am Schluss wurden wir schneller, heftiger. Trotzdem waren unsere Höhepunkte weniger stark, dafür länger und wir konnten sie mit unseren Sinnen noch besser genießen. Kapitel 16 Am nächsten Tag war mir zum Feiern zumute. In mir war ein neuer Frühling ausgebrochen und ich war dazu bereit, die Welt neu zu erleben. Ich wollte etwas erleben, was ich zuvor noch niemals gemacht hatte. Ich rief beim Theater an und fragte nach, was an dem Abend gespielt wurde. Es war eine Oper, die ich nicht kannte, aber da noch eine Loge frei war, ließ ich sie für uns beide reservieren. Verrückt, aber warum nicht. Wir zogen uns feierlich an und saßen am frühen Abend in der Loge, die nur von uns beiden besetzt war. Das Theater war nicht ausverkauft, aber fast. Das lag vielleicht daran, dass das Stück nicht bekannt war. Trotzdem war ich darauf gespannt, wie es sich anhören würde. Immerhin war ich zuvor noch niemals hier gewesen, und wenn ein Orchester wirklich spielte, hörte es sich anders an, als unter einem Stereokopfhörer. Wir hatten Glück. Die Musik war ... nicht zu schräg und die Stimmen der weiblichen Darsteller stachen nicht in das Trommelfell. Somit konnte man es genießen. Lisa saß neben mir uns sah sich alles genau an. Auch sie hatte es noch nicht erlebt und genoss sichtlich, war ihr geboten wurde. Gut, wir verstanden kein Wort, da auf Italienisch gesungen wurde, aber man konnte trotzdem der Story folgen. Mord und Totschlag mit einer Prise unerfüllte Liebe. Wie immer. Traurig. Lisa war sichtlich ergriffen. Sie nahm die Musik in sich auf und litt geradezu mit den Menschen mit. Besonders das Schicksal einer jungen Frau ging ihr ans Herz. Als sie sich selber das Leben nahm, lief Lisa eine Träne herunter. Sie sah mich an und ich sie. Mit einem gekrümmten Finger wischte ich die Träne weg, führte den Finger an meinen Mund und küsste sie von meinem Finger. Lisa lächelte und auf einmal spürte ich ihre Hand in meinem Schoß. Nach dem Tod der jungen Frau schien sie sich nicht mehr für das Stück zu interessieren, stattdessen erwachte ihr Interesse an meinem. Ich sah mich mehrmals um, konnte aber niemanden entdecken, der sich für uns interessierte, geschweige denn, sehen konnte, was Lisa tat. Dafür saßen wir zu ungünstig. Lisa streichelte mich durch die Hose, schaffte es in kürzester Zeit eine große Beule entstehen zu lassen und ich war froh darüber, dass ich eine Bundfaltenhose trug. In ihr war genug Platz, damit ich mich darin ausdehnen konnte. Gleichzeitig verschaffte es Lisa mehr Angriffsfläche für ihre Hand. Während sie tat, als ...