1. HEAVY-METAL


    Datum: 26.03.2017, Kategorien: Anal, BDSM, Fetisch,

    Ich wollte schon lange in dieses alte Fabrikgebäude um zu fotografieren. Das alte, still gelegte Areal befand sich etwas außerhalb der Stadt und bestand aus mehreren riesigen Gebäuden, hohen Hallen, Produktionsgebäuden, Lagerhallen und Umschlagplätzen dazwischen. Irgendwelche Metalle wurden früher hier verarbeitet. Die Fabrik stand seit über zehn Jahren leer und verlassen da. Das Gelände war eingezäunt, hohes Unkraut rankte sich um das Metallgeflecht. Ging man an dem Gelände vorbei, schauten einen die Fenster mit meist fehlenden Scheiben aus dunklen Augen an. Die Mauern waren voller Graffitis. Vor einiger Zeit fanden hier jeweils am Wochenende i*****le Partys statt, doch jetzt war es ruhig geworden in dem Areal. Manchmal entdeckte man streunende Hunde oder Katzen. Es hieß, das ganze Areal würde demnächst einem Einkaufszentrum weichen. Ich wollte die Chance noch nutzen und mit der Kamera durch das Gelände, durch die alten verlassenen Gemäuer streifen. So packte ich an einem sonnigen Herbsttag meine Ausrüstung, parkierte etwas abseits und schlug mich von hinten durch die Büsche zum Areal vor. Ich zwängte mich zwischen zwei hohen Zaunelementen hindurch und war drin. Ich schlenderte zwischen den Gebäuden hindurch, ging über den großen Umschlagplatz und ließ die Atmosphäre wirken. Überall war der Asphalt geborsten und Grün zwängte sich durch die Ritzen; teils wuchsen bereits richtige Bäumchen aus dem Asphalt empor. Alte, verrostete Container standen da, umgekippte Fässer lagen ...
    verstreut auf dem Gelände, sogar ein alter Lastwagen mit platten, zerfetzten Reifen harrte vor einer Garage der Dinge. Durch eine zersplitterte Holztür gelangte ich ins Innere eines Produktionsgebäudes. Tauben flogen auf und verschwanden durch die Fenster ohne Scheiben; Glassplitter, leere Bierflaschen und verrottende Teile der Holzfensterrahmen lagen verstreut in der Halle. Die Sonne warf ihre Strahlen durch die Fensteröffnungen; Staub stieg in ihnen hoch und verlieh dem Ganzen eine mystische Stimmung. Mannshohe, alte Kessel aus massivem Stahl verharrten seit Jahrzenten regungslos und trotzen der Zeit. Auf den Werktischen lag noch Werkzeug, als wäre die Fabrik fluchtartig verlassen worden. Ich stieg eine geländerlose Treppe hoch und kam in ein Geschoss, in dem sich Raum an Raum reihte; alle Räume waren leer, die Türen demontiert. Vor den Fenstern befanden sich Gitter. Die Mauern waren abgeschossen, der Verputz bröckelte. Ich schoss Bild um Bild, fing die Stimmung auf und war ganz vertieft in mein Schaffen, so dass ich die Geräusche lange nicht hörte. Erst dachte ich, es wäre der Wind, der irgendwelche losen Teile bewegte, oder Tiere, die durch die Gemäuer schlichen. Ich schaute aus einem der Fenster nach unten in den Hof -- nichts. Die Geräusche schienen aus dem Gebäude zu kommen, in dem ich mich befand. Manchmal hörte es sich an, wie leises metallisches Klirren, dann hatte ich wieder das Gefühl Schritte zu vernehmen. Ich schob den Fotorucksack und das Stativ hinter eine ...
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