1. Schwules Internat 1/08


    Datum: 23.02.2017, Kategorien: Schwule Männer,

    Jugendamt mit unangenehmer ÜberraschungAm Montagmorgen war ich früh in meinem Büro und erledigte bis 9:00 Uhr die nötigsten Arbeiten, meldete mich bei Arno und wir fuhren zum Jugendamtstermin. Unterwegs berichtete ich Arno noch von Liams Gerichtsurteil und von der Sache mit Kurt und seinem Vater. Arno beschloss die Angelegenheit an seinen Rechtsbeistand weiter zu geben, damit sich dieser darum kümmert. Im Jugendamt angekommen wurden wir von Herrn Sommer, dem Leiter des Amtes empfangen und zu einem Konferenzzimmer gebracht. Dort saß schon eine Frau im mittleren Alter mit einem Gesichtsausdruck der mir gar nicht gefiel. Herr Sommer stellte die Dame mit „Frau Müller-Bermer“ unsere Abteilungsleiterin für schwierige Fälle vor. Diese gab und widerwillig die Hand. Wir stellten uns auch vor und ich informierte die beiden über meinen Werdegang und wie ich zum Internat gekommen war. Herr Sommer war sehr zufrieden, nur die Frau verzog ihr Gesicht immer mehr und platzte plötzlich heraus „noch so ein schwuler Teufel, man sollte die ganze Brut in dem Haus vernichten.“ Herr Sommer schaute uns entsetzt an. Wir waren fassungslos. „Das meinen sie doch nicht im Ernst? Frau Müller-Bermer“ brachte Herr Sommer ernst hervor. „Doch, das ist mein voller Ernst und meine Meinung zu diesen sündigen Internat“ zischte sie. Herr Sommer erhob sich und sagte mit wütender Stimme „Frau Müller-Bermer, sie sind mit sofortiger Wirkung suspendiert, packen Sie Ihre Sachen zusammen. Ich will Sie in diesem Haus ...
    nicht mehr sehen.“ Die Züge der Frau entgleisten und sie schrie zurück „das können Sie nicht machen, wovon soll ich leben?“ „Die Entscheidung ist von meiner Seite endgültig. Alles Weitere wird sich zeigen.“ Mit hasserfülltem Gesicht nahm Frau Müller-Bermer ihre Sachen und verschwand ohne Gruß, nicht ohne vorher noch die Drohung „das werden Sie alle noch bereuen“ auszustoßen. „Entschuldigen Sie, diese Äußerungen von Frau Müller-Bermer. Ich habe nicht gewusst, dass sie solche Ansichten hat. Jemand anderes wird ihren Posten übernehmen und ich werde die übergeordneten Stellen über den Vorfall berichten. Dann soll die entscheiden, was mit der Frau geschehen soll.“ Wir verabschiedeten und von Herrn Sommer und stiegen bedrückt in Auto um zurück zu fahren. Unterwegs beruhigten wir uns etwas und Arno entschied „wir werden den versteckten unterirdischen Zugang reaktivieren, damit Schüler und Lehrer unser Haus unentdeckt verlassen und betreten können. Ich rechne mir Schwierigkeiten. Im näheren Bereich gibt es leider viele Schwulenfeindliche Elemente.“ „Ein versteckter Zugang? Fragte ich erstaunt. „Ja so etwas haben wir. Der Tunnel ist schon seit ewigen Zeiten vorhanden, wurde aber nur notdürftig hergerichtet, da wir keine richtige Verwendung für ihn hatten. Er endet ca. 700 Meter vom Internat in einem Haus, von dem niemand weis, dass es zum Schloss gehört, bewohnt wird es von einem Ehepaar, dessen schwuler Junge sich mit 16 umgebracht hat, weil er von der Meute draußen fertig gemacht worden ...
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