1. An der Ostsee hellem Strande


    Datum: 09.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    verkehren nur bessere Herren aus Kiel und Hamburg -- gute Verdienstmöglichkeiten! In Travemünde können wir mit mehr Ruhe darüber reden." Also darauf wollte er hinaus! Man hätte es sich denken können. Nachdem ich das erkannt und mich mit dem netten Kellner mit Blicken verständigt hatte, daß er uns zur Not helfen würde, täuschte ich erst einmal Interesse vor: "Was ist denn das für ein Club, von dem du da erzählst?" "Bestens eingeführt, mein Täubchen, bestes Publikum, immer voll, ihr müßt nur ein wenig nett sein und könnt eine Stange Geld verdienen." "Was heißt, etwas nett sein?" "Seid ihr so blöd, oder tut ihr nur so?" "Also wir müssen mit den Kunden ins Bett?" "Ja, natürlich, oder wie denkt ihr, daß ihr gut verdienen könnt? Aber es ist bestes Publikum." Er begann, an Trudis Beinen rumzufingern. "Du bist genau der Typ für uns", schleimte er sie an, und ehe sie sich's versah, sah er in ihr knappes Höschen, "Rubensfigur und rasiert, genau was meine Kunden wünschen; du mùßt einfach zu mir kommen!" Trudi war dem Weinen nahe, und um sie zu erlösen, sprach ich den Typ an: "Ich bin ja auch noch da, schlanker -- das wollen doch heute die meisten, in deinem Club etwa nicht? -- und nicht rasiert, aber das kann sich ja schnell ändern. -- Was verdient man denn bei dir?" Er begann, an mir herumzufingern, und antwortete: "Die Nummer kostet hundertfuffzig Mark, davon kriegst du dreißig Mark." "Das ist doch nichts!" "Du kannst doch fünf Herren pro Abend verarzten, macht hunderfuffzig Märker, ...
    mal dreißig, das sind fünftausend Mark pro Monat --" "Viertausendfünfhundert", korrigierte ich. "Ist doch praktisch dasselbe, wo könnt ihr Pferdchen sonst noch so viel verdienen -- und ohne Steuern." "Danke, wir sind nicht interessiert." Er setzte die Prüfung meiner Beine fort, und als er auch in mein Höschen sehen wollte, haute ich ihm auf die Pfote, schrie und übertönte damit sogar die Jazzband: "Wir sind nicht interessiert!" Der ganze Club, der sich inzwischen ziemlich gefüllt hatte, drehte sich nach unserem Tisch um und beobachtete, wie der Kerl vom Kellner und dem Besitzer, der aus seinem Büro gekommen war, hinausgeschmissen wurde. Diese Szene erweckte den Beschützerinstinkt zweier junger Burschen. Sie nahmen ihre Gläser und kamen von der Bar zu unserem Tisch, ein langer lustiger Draufgängertyp, der sich alsbald als Norbert vorstellte, und Eckart, klein, schüchtern und etwas dicklich; beide in Shorts und offenem, das heißt nicht zugeknöpftem Hemd, das ihr krauses Brusthaar zeigte, aber keine Goldkettchen; das gefiel mir an den beiden. "Da habt ihr ja gerade noch einmal Glück gehabt! Dürfen wir uns etwas zu euch setzen?" "Gern!" antwortete Trudi. Ich wäre etwas zurückhaltender gewesen, denn zumindest Norbert sah man sofort an, nach was sein Adlerauge suchte und was er meinte gefunden zu haben. "Der Typ ist öfter hier und versucht, Mädchen aufzugabeln", fuhr Norbert fort, nachdem auch wir uns vorgestellt hatten, "und sein Club ist ein halbverschimmelter Schuppen." "Warst du ...
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