1. Engel müsste man sein


    Datum: 17.01.2017, Kategorien: Erstes Mal, Lesben Sex, Tabu,

    auch Christian so oft enttäuscht worden sein, dass er es einfach als gegeben hinnimmt so einen Vater zu haben. Ich stelle meine Zahnbürste zurück in den Becher und spüle meinen Mund gründlich aus. Dann nehme ich den Waschlappen vom Haken, halte ihn unter das warme Wasser und mache mich unter den Armen und unten rum frisch. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich inzwischen schon fast eine halbe Stunde im Bad zu Gange bin. Es ist fast Mitternacht und ich spüre, wie die Müdigkeit meine Augen schwer werden lässt. Zum Glück ist morgen Samstag, denke ich und husche zurück in mein Zimmer, wo ich zu Christian unter die Decke krieche. Ich flüstere noch „Gute Nacht, Großer&#034, aber der gleichmäßige, ruhige Atem lässt vermuten, dass Christian schon eingeschlafen ist. In dieser Nacht träume ich seltsame Dinge. Ich spüre den Hass auf meinen Vater, der besonders dann hochkocht, wenn er meinen Bruder verletzt. Wie ein loderndes Feuer brennt er in meinem Herzen. Er ist nicht mein Vater. Ein Vater würde seine Familie nicht so im Stich lassen. Ich sehe meinen Bruder, wie er zusammengekauert in der Ecke seines Zimmers sitzt, vor und zurück wippt und still vor sich hin weint. Ich sehe meine Mutter apathisch an unserem Küchentisch sitzen. Ihre glasigen Augen starren ins Leere. Und dann mein Vater. Er sitzt in seinem hohen Ledersessel und schaut mich direkt an. „Ich habe doch gesagt, dass ich nicht gestört werden will! Was ist denn jetzt schon wieder los, nie hat man hier seine Ruhe!&#034 ...
    Plötzlich spüre ich, dass ich ein Messer in der Hand habe. Kurz überlege ich, auf ihn loszugehen. Warum nicht? Warum sollte ich ihm nicht sein hässliches Grinsen aus dem Gesicht schneiden? Nein. Er ist mein Vater. Und auch wenn ich ihn verabscheue wie sonst nichts auf der Welt, bleibt er mein Vater. Mit einem lauten Klirren fällt das Messer zu Boden. Schweißgebadet wache ich auf. Es ist dunkel in meinem Zimmer. Mein Bruder liegt nicht mehr neben mir. Scheinbar ist er dann doch irgendwann wieder in sein Zimmer gegangen. Aber irgendetwas stimmt nicht... Ich knipse meine Nachttischlampe an und schaue mich um. Alles sieht aus wie immer. Die große Uhr an meiner Wand tickt leise, draußen fährt ein Auto vorbei, ansonsten ist es still. Plötzlich flackert etwas draußen im Flur. Erst schwach, dann immer stärker. Ein strahlender, weißer Lichtstrahl fällt durch das Schlüsselloch meiner Tür und zeichnet eine Linie quer durch mein Zimmer. Das Leuchten wird heller und heller, ich muss die Augen sogar etwas zusammenkneifen, da schwebt ein winziger, leuchtender Punkt durch das Schlüsselloch. Langsam gleitet er durch das Zimmer und bleibt vor meinem Bett in der Luft stehen. Ich bin unfähig mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Wie gebannt starre ich auf den kleinen, leuchtenden Punkt. „Hallo, Anna&#034. Jetzt zucke ich doch zusammen. „Mein Name ist Elira. Du brauchst keine Angst zu haben. Ich weiß dass dich mein Erscheinen sehr überrascht. Du weißt nicht wer oder was ich bin oder ob du ...
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