1. Heiter und sonnig, später zunehmend schwül, mit Aussicht auf Gewitter


    Datum: 19.11.2016, Kategorien: Ehebruch,

    royal blauen Bikini. Wenn sie auftaucht verlassen einige der Jungs das Wasser erst wieder, wenn sie weg ist. Aus gutem Grund. Auch mich törnt sie unglaublich an. Ich versuche möglich unauffällig hinzuschauen, wenn sie sich gerade bückt um was aufzuheben, oder wenn sie aus dem Wasser steigt und dicke Wassertropfen durch wundervolles Dekolleté rollen. Ihre Ausstrahlung ist umwerfend. Sie gibt sich total natürlich und ist freundlich zu allen. Und sie lächelt mir zu wenn sich unsere Blicke begegnen. Ich bin dann jedes Mal hin und weg. Manchmal kommt sie auch in Begleitung ihres Mannes und er legt dann demonstrativ seinen Arm um ihre schmale Taille und symbolisiert so alles anderen (und natürlich auch mir), dass sie ihm gehört. Er ist groß und kräftig. Ebenfalls braungebrannt, mit breiten Schultern und einem kantigem Kinn. Sie wohnen beide hier im Haus, sind vor einem knappen Jahr mit ihren beiden Kindern eingezogen. So vergehen die Tage und die Wochen und ich verbringe meine Abende mit dem Laptop auf dem Balkon und genieße den Ausblick. So auch heute. Es ist Dienstagabend, ich bastel an einer Kurzgeschichte und höre neben Radio. Der Wetterbericht hatte heiteres und sonniges Wetter angekündigt, im Verlauf des Tages war es dann wie erwartet zunehmend schwül geworden und jetzt zum Abend war mit Gewitter zu rechnen. Mir klebte das T-Shirt bereits auf dem Rücken, im Pool jedoch sind weniger Kids als sonst und auch der Lärm hält sich in sehr moderaten Grenzen. Als das Telefon ...
    klingelt gehe ich aber doch in die Wohnung um das Gespräch dort anzunehmen. Jana, eine alte Freundin aus der Schule, hat sich nach langer Zeit mal wieder gemeldet. Es gibt viel zu erzählen und zu berichten. Das Gespräch ist erst nach Stunden beendet und als ich auf den Balkon zurückkehre ist es bereits dunkel. Die Kids sind inzwischen im Bett und im Garten ist es still geworden. Der Laptop schlummert im Stand-By vor sich hin und wartet auf mich. Eigentlich sollte ich jetzt ins Bett gehen, aber neben dem Gerät steht noch mein lauwarmer Gin-Tonic und die Geschichte abspeichern sollte ich auch noch mal. Ich setze mich also wieder, drücke die Enter-Taste und der Laptop erwacht zum Leben. Das Display leuchtet auf und erhellt mein Gesicht. Im Pool glaube ich einen Laut der Überraschung und danach Geplätscher zu hören. Ich lausche und starre in die Dunkelheit, doch das Aufflammen des Displays hatte mir die Nachtsicht genommen, so dass ich nur Schemen wahrnehmen kann. Der Pool zeichnet sich als dunkle Masse vor der noch dunkleren Masse der Bäume ab, die Wasseroberfläche glitzert im blassen Mondschein. Ich dimme das Laptopdisplay soweit runter wie möglich und mache es mir noch einmal bequem. Der Gin-Tonic schmeckt bittersüß und klebrig. Es ist immer noch heiß und schwül und das T-Shirt klebt am ganzen Körper. Ich ziehe das Shirt aus und werfe es durch die offene Balkontür ins Wohnzimmer. Weil ich an einer ziemlich spannenden Stelle aufgehört hatte schreibe ich mit freiem Oberkörper noch ein ...
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