1. Eigentlich wollte ich nur Zigarette


    Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Berührungen. Ich gehe einen Schritt zurück. Stehe den Dreien gegenüber. Sie sehen mich an. Der Augenblick erhält etwas Feierliches. Schweigend nehmen die drei Frauen sich an der Hand, bewegen sich in dieser Kette auf mich zu, umringen mich. Charlotte und Susi schließen den Kreis auf der anderen Seite. Mit kleinen Schrittchen engen sie meinen Platz immer stärker ein. Zuletzt bin ich eingeschlossen inmitten ihrer drei Körper, zwischen sechs Armen, Beinen und Brüsten. Drei Münder liebkosen meinen Hals rundum. Eine Gänsehaut überzieht mich vom Haaransatz hinter den Ohren bis zum großen Zeh. Ich scheine zwischen den Dreien zu schweben, schwerelos zu sein. Der Kreis weitet sich wieder. In mehreren Rechtsdrehungen tanzen sie einen Reigen um mich. Halten an und bewegen sich in die Gegenrichtung. Knien nieder und erheben sich wieder. Dabei murmeln sie griechische Hexameter halblaut vor sich hin. Der Gesang wird leiser und verstummt bald ganz. Die drei lösen ihren Kreis und gehen an mir vorbei zum Ausgang. Ich verweile noch, versuche, meine Eindrücke zu bündeln, und folge ihnen dann. Das Eisentor rastete ein. Durch die Höhle hindurch treffe ich wieder auf meine drei Gefährtinnen. Ich hätte tausend Fragen an sie, bleibe aber stumm. Susi dreht den Schlüssel in einer der anderen Türen. Wir gehen hinein. Diesmal folge ich den Dreien und betrete als Letzter einen angrenzenden Raum. Der scheint eine verkleinerte Ausgabe des Mittelraumes zu sein, aus dem wir kommen. Der einzige Unterschied ...
    besteht darin, dass ein großer mittelalterlicher Schrank rechts des Eingangs steht und zwei Holzbänke quer in der Mitte den Durchgang zu einer dahinter liegenden Türe erschweren. Ilona schließt die Türe hinter uns. Die schwache Beleuchtung verlangt eine Gewöhnung der Augen. Ich bemerke einen zwölfarmigen Kerzenleuchter, der von der Spitze der kleinen Kuppel herabgehängt ist. "Wir müssen uns umziehen, bevor wir weitergehen. Unsere Sachen legen wir auf die Bänke und im Schrank befindet sich die neue Kleidung." Damit hatte Ilona wieder einmal mit knappen Worten gesagt, was notwendig war. Am Beispiel der drei wollte ich beobachten, wie viel an Wäsche es galt, auszuziehen, um mich dann nach ihnen zu richten. Susi benötigte lange, bis sie alle Schnürsenkel der hohen Schaftstiefel geöffnet und sich aus dem Lederschuhwerk befreit hatte. Sie zog ihr Gewand über den Kopf und stand erstmals vollkommen nackt vor mir. Ihre Brustwarzen waren mit dem grünen Gel eingerieben und standen wie kleine Stifte vom Körper ab. Im Dämmerlicht hob sich diese Farbe krass vom hellen Blond ihrer bis zum Busen fallenden Haare ab. Ich starrte sie regelrecht an. "Du bist schön!", rief ich ihr zu. "Danke, du gefällst mir auch", erwiderte sie mein Kompliment. Ich sah an mir herunter und stellte fest, dass die Unterhose die ich trug bereits wieder eine Beule aufwies. Trotzdem schlüpfte ich aus ihr heraus. Charlotte half Ilona dabei, die Schnürbindung am Rücken ihrer Korsage zu lösen, und hob dann ihren eigenen ...
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