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Eigentlich wollte ich nur Zigarette
Datum: 14.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
mir, was für dich gut ist." Im selben Moment, in dem ich dies aussprach, bemerkte ich, dass meine frühere Denkweise in dieser kniffligen Situation wieder die Vorhand bekam. Ich wollte nicht selbst entscheiden, sondern auf eine Entscheidung von Außen warten. Ich rief: "Stop!", noch bevor mir Charlotte antworten konnte. "Stop! Ich habe entschieden. Ich werde mich außerhalb unseres Kreises nicht mit ihr einlassen und ihr das auch noch einmal klar sagen. Eigentlich hatten wir das Thema ja schon miteinander besprochen und ich will es nicht neu diskutieren." Charlotte atmete erleichtert auf. "Ich bin froh, dass du diese Entscheidung getroffen hast. Ich war gerade dabei, es dir zu erlauben, hätte aber ein ungutes Gefühl dabei gehabt. Danke, dass du selbst entschieden hast, das gibt mir auch die Gewissheit, dass du dich für mich entscheidest." Wie dumm von mir, solch eine Frage nicht sofort und klar zu beantworten. Kannte ich mich doch, war mir immer im Klaren gewesen, dass ich ein monogamer Mensch bin. Ich selbst könnte dieses Dreieck nicht aushalten. Innerhalb des Kreises ging das, da waren Regeln, ein Anfang und ein Ende, ein Ritual. Aber außerhalb? Da würden sich Gefühle, Bedürfnisse und äußere Umstände überschneiden. Komplikationen wären vorgegeben und das war genau das, was ich nicht wollte. War ich nicht eben im Wasser instinktiv vor Ilona geflüchtet, um ihrem Versuch auszuweichen? Bei Susi lag die Sache klarer, dort konnte ich alles als ein Spiel akzeptieren. Ilona ... bedrängte mich in einer anderen Weise, sie wollte erobern, und dafür war kein Platz neben Charlotte frei. 'Seltsam', dachte ich, 'immer wenn ich mich in die Enge getrieben fühle, muss eine Entscheidung her. Ich scheine immer noch nicht in der Lage zu sein, mich vor der Spannung nach einer Lösung umzusehen.' Während ich in meinen Gedanken immer weiter und tiefer in mein inneres einzutauchen schien, unterbricht mich Charlotte. "Bist du jetzt wirklich sicher oder macht deine Entscheidung traurig?" "Nein, ich bin nicht traurig darüber, ganz im Gegenteil, ich bin froh, sie gefällt zu haben. Ich denke nur gerade über mich selbst nach, habe mir die Frage gestellt, warum ich erst entscheide, wenn es nicht mehr anders geht." "Ist das nicht bei uns allen so?" Charlotte sah mich wieder froh gestimmt an. "Ich war eben in der Situation, dass ich dachte, einen Entschluss fassen zu müssen, der sich gegen meine Bedürfnisse richtet, um dich nicht zu verlieren. Hätte ich 'Nein' gesagt, dann wäre bei mir der bittere Nachgeschmack geblieben, dir etwas verboten, zu haben das du dir vielleicht dringend wünschst. Wäre meine Antwort 'Ja' gewesen, hätte ich gelitten, wann immer du mit Ilona alleine gewesen wärest. Ich muss es dir wieder sagen: Danke für deinen Entscheid, er macht mich glücklich." Sie erhob sich und kam den halben Schritt zu meinem Stuhl. Ihre Hand fuhr an meine Schulter und stieß mich nach hinten. Mit einen Sprung lag sie auf mir, presste ihr ganzes Gewicht auf mich und ihre Scham an meinen ...