1. Die Schicksalssinfonie


    Datum: 13.06.2018, Kategorien: 1 auf 1, Autor: olpa2709, Quelle: EroGeschichten

    hinein, sondern lasse ihn langsam in dein Loch hineingleiten. Wir spüren nun beide, wie unser Körper und unser ganzes Sein miteinander verschmelzen. Augenblicksweise geschieht es, dass unter dem rhythmischen Liebesspiel unserer aneinandergepressten Körper alle vier Brustwarzen gleichzeitig aufeinander zu liegen kommen, was jedem von uns ein Lustgefühl bereitet, das jenseits der Ausdrucksmöglichkeiten unserer Sprache liegt. Nun wechselt das Tempo der Sinfonie über zu einem prickelnden Allegro, mit dem der ganze Satz überschrieben ist. Peitschende Trompetenstöße erschallen und treiben das geniale Werk seinem Ende entgegen. Die schneidenden Töne wirken auf mich wie eine Droge und ich stoße meinen Schwanz jetzt mit äußerster Heftigkeit immer wieder im Rhythmus der schrillen Blasinstrumente in dich hinein, bis ich fast die Besinnung verliere und die ekstatische Musik nur mehr verschwommen an mein Ohr dringt. Ich nehme gerade noch wahr, dass das Orchester eben zur finalen Reprise des Hauptthemas ansetzt. Noch einmal steigern sich die ekstatischen Rhythmen zu einem orgiastischen Freudentaumel und auch ich setze ein letztes Mal die ganze Kraft meiner Lenden ein, stoße wie von Sinnen in dein innerstes Sein vor, treibe dich und mich an den Rand der Bewusstlosigkeit, bis sich die Lava meines samenspeienden Vulkans in deine Höhle ergießt und sich dein Leib im Taumel deines Orgasmus unter mir windet. Unser ungebremstes Lustgestöhn, das unseren gleichzeitig erlebten und erlittenen Höhepunkt in die Welt hinausschreit, verschmilzt mit dem letzten Aufschrei des Orchesters, der das Ende der Sinfonie ankündigt. Wir bleiben noch eine Ewigkeit eng verschmolzen aufeinander liegen. Die Musik ist längst verstummt. Schließlich löse ich mich von dir und nehme die CD aus dem CD-Player. Du sagst: "Gehen wir jetzt schlafen?" "Ja, meine Liebesgöttin", sage ich. Auf dem Weg ins Schlafzimmer denke ich mir, dass ich heute Abend aus dir mit Sicherheit eine Beethoven-Verehrerin gemacht habe.
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