1. Susannes Studium Teil 05


    Datum: 24.04.2018, Kategorien: BDSM,

    Kapitel 10 -- Bedeutsame SMS Am Sonntag Morgen erwachte ich vor Judith. Ich hatte noch keine Lust aufzustehen, daher schaute ich mich gedankenverloren in meiner Wohnung um. Dabei fiel mir zum ersten Mal auf, dass es bei mir nie richtig dunkel wurde. Es gab keine schweren Vorhänge, sondern nur helle Gardinen, die das Licht der Straßenlaternen ungehindert einfallen ließen. Zudem waren kleinere Spiegel angebracht, die das Licht einfingen und diffus im Raum verteilten, fast so, als war es gewollt, dass es niemals richtig dunkel wird. Ein Grund für diese mögliche Absicht fiel mir allerdings nicht ein, außer dass der Besitzer der Wohnung es gerne hell mochte. Mein Blick fiel auf die beiden Deckenlampen, die im Abstand von vielleicht 3 Metern angebracht waren. Ich verwendete sie eigentlich so gut wie nie, da es ja entweder hell genug war, oder ich eine spezielle Leselampe am Schreibtisch verwendete. Sie waren nicht unbedingt hässlich, aber ungewöhnlich groß und klobig. Sie passten eigentlich nicht in dieses Zimmer. Sie waren gewölbt, hatten einen hellen Rand und eine dunkle Mitte. Mit viel Phantasie hätte man sie als Augen durchgehen lassen können. Judith räkelte sich neben mir und riss mich aus meinen Gedanken. Ich erinnerte mich an das Klingeln meines Handy gestern Abend, stand vorsichtig auf und suchte danach. Als ich es gefunden hatte, sah ich, dass ich eine SMS erhalten hatte. Eher widerwillig als neugierig machte ich mich daran, die SMS zu lesen, denn ich erwartete keine ...
    andere als eine von Michael. Als Absender war nur eine mir unbekannte Nummer angegeben. In der Nachricht hieß es: „Judith und Susanne. Findet euch am Sonntag pünktlich um 9 Uhr vor der Tür zum 'Grauen Kater' ein. Der Schwarze Club." Ich las sie mir zweimal durch und schaute dann auf die Uhr: 8 Uhr zweiunddreißg, also höchste Eisenbahn! Ich weckte die immer noch verschlafene Judith und teilte ihr mit, was in der Nachricht gestanden hatte. Erst machte sie einen Versuch, mir das aus zu reden, doch ich ließ nicht mit mir handeln. Zu wichtig waren mir die Erfahrungen im 'Schwarzen Salon' geworden. Zum Duschen war keine Zeit mehr, zum Frühstücken auch nicht. Wir brauchten etwas 20 Minuten zur Diskothek, das würde ganz schön knapp werden! Schnell ein Kleid übergeworfen, Zähne geputzt, in zwei leichte Schuhe geschlüpft und es ging los. Wir brauchten wegen zweier roter Ampeln, die an diesem Sonntag morgen vollkommen nutzlos waren, etwas länger als gedacht und fuhren um 9:03 Uhr mit quietschenden Reifen auf den Parkplatz der Diskothek, die bei Tageslicht sehr verlassen und schmutzig aussah. Kein Vergleich mit dem schmeichelnden Licht der Leuchtreklamen abends und nachts! Wir stiegen aus und eilten zur Eingangstür. Wir fanden eine Klingel und Judith drückte darauf. Erst tat sich nichts, dann brummte mein Handy und signalisierte, dass ich eine Nachricht erhalten hatte. Ich öffnete sie und las laut vor: „Zieht euch beide aus und kniet euch mit dem Rücken zur Tür hin. Die Augen bleiben ...
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