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Begegnung mit Folgen
Datum: 04.04.2018, Kategorien: Schwanger,
auf die Welt kommen, gehen wir beide gemeinsam durch das Leben, ich verspreche es dir! In ewiger und immerwährender Liebe Deine Dich so sehr liebende kleine Angela. Ich küsse Dich und werde Dich niemals, niemals, niemals vergessen können. Ti amo, mi amore! Ti amo, mi amore, Dein Engelchen." Alles in ihm schrie auf "Angela, Nein, nein! Bitte nicht! Das kannst du doch nicht machen ...!" Bitterlich weinend sank er auf das Bett und ließ seinen Tränen freien Lauf. 10. Es gibt kein Wiedersehen Zu packen gab es nicht viel. Bezahlt war alles und schon nach Minuten war sie reisefertig. Sogleich hatte sie sich ihren Beobachtungsplatz gesucht. Einerseits sollte er so sein, dass man sie nicht sehen konnte. Andererseits wollte sie ihn ganz nahe sehen und noch ein paar Fotos machen können. Sie fand einen solchen Platz. Nur noch einmal wollte sie ihn sehen, mehr nicht. Das würde ihr schon reichen, dachte sie. Es reichte ihr natürlich nicht. Hunderttausendfach bereute sie es auf jedem Kilometer nach Hause und alle folgenden Tage immer und immer wieder sehr. Dabei wäre es doch so einfach gewesen. Nur einmal musste sie laut seinen Namen rufen. Sie sah ihn noch mal, wie er eilenden Schrittes auf dem Weg vom Berg herabkam. Schluchzend stand sie in einer Einfahrt. Da meinte sie, dass es ihr das Herz zerreißen musste, so heftig schlug es. Ihre Hände hielt sie verkrampft vor den Mund, damit man von ihren Schreien nichts hören konnte. Sie waren sowieso lautlos. Bis jetzt hatte sie sich ja ganz gut ... beherrschen können. Jetzt aber war es für Minuten vorbei mit der Selbstdisziplinierung. Die Tränen liefen ihr in Strömen über ihre Backen. Ihre Bluse war ganz nass vom Tränenstrom. Es kostete sie eine unheimliche Beherrschung nicht laut loszuschreien und ihn zu rufen. Immer wieder flüsterte sie "Mein Gott, gib, dass er umschaut, mach, dass er zu mir schaut, bitte, bitte, Klaus, mein Liebster, mein Geliebter, bitte, bitte, bitte schau doch um! Du musst doch hören, wie mein Herz nach dir schreit, wie sehr ich mich nach dir sehne ...!" Ihre Beine trugen sie nicht mehr und sie knickte ein. Wie in Zeitlupe ging sie in die Knie. Panisch versuchte sie nach der Vernunft zu rufen, wenn sie in diesen wenigen Sekunden drauf und dran war, ihm nachzurufen "Nein, es darf aber doch nicht sein, es darf nicht sein, und es darf nicht sein." Sofort kam wieder die Angela in ihr zum Ausbruch "Ich will nicht mehr vernünftig sein, nein, nein, nein ...!" Abwechselnd meldeten sich die beiden in ihr "Aber ich muss es doch, Gott im Himmel hilf mir doch. Du hast mir doch sonst immer gesagt, was ich tun soll, warum jetzt nicht?" Seine Antwort konnte sie noch nicht wahrnehmen. Sie trug sie aber schon in einer wunderbaren Weise unter ihrem Herzen und schon bald sollte sie erkennen, welchen Weg ihr der Herrgott wies. Margareta, die Nonne in ihr, die Vernunft, auf dem Weg vom Berg herunter war sie noch da. Da war sie die Vernunft persönlich. Jetzt versagte ihr Verstand. Sie konnte nicht mehr vernünftig sein, ...