1. Erben und Erben lassen 05


    Datum: 02.11.2016, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Ein Sex-Krimi. Alle Kapitel auch einzeln lesbar! Natürlich endet auch dieses Kapitel wieder mit Sex. Basiswissen zur Handlung, reicht fürs Lesen dieses Kapitels: Der schwerreiche Unternehmer Karl wird von seinem persönlichen Referenten Ben tot aufgefunden, vergiftet. Weitere Personen: Karls junge Frau Sandy, Karls Geliebte Lara Sunbirski und Sandys Lover Derek. Sowie Dereks ominöser Finanzberater Andreas Sunbirski. Erzählt wird aus Bens Perspektive.Donnerstagnachmittag „Die nächste Tür rechts ist es dann, bitte." „Du führst mich nicht herein?" Ich bin überrascht. James, der Butler, besteht sonst immer auf korrekter Vorstellung der Gäste. „Tut mir leid. Strikte Anweisung: Keine Störungen im Fitnessbereich." Na denn. Die Tür öffnet sich zu einer Galerie, von der ich auf ein voll ausgestattetes Fitnesscenter herunterblicke. Nicht einfach ein Heimtrainer, nein, Karl hat mal wieder die XXL-Version gewählt. Warum treffen wir uns ausgerechnet hier, Sandy? Sollen diese Maschinen ein Wink mit dem Zaunpfahl sein? Und da hängt auch noch ihr Schal an der Garderobe, nebst Mantel und Mütze. Alle Utensilien für eine Fesselnummer beisammen. Aber eigentlich hat mir mein kleiner Versuch in Sachen Bondage mit Jessica erst mal gereicht. Von Sandy will ich, dass sie sich zu mir bekennt, auch ohne dass ich sie dafür festbinde. Es läuft Musik, was Klassisches, ich kenne das Stück sogar, vielleicht „le sacre du printemps"? Ich bin nicht sicher. Der Musik folgend entdecke ich Sandy auf einer ...
    Tanzfläche. Ein richtiger Ballettbereich, komplett mit Spiegelwand und Ballettstange davor. Sie tanzt, offenbar eine ausgearbeitete Choreographie. Wie elegant ihr zierlicher Körper ist, wie sie sich bewegen kann! Eine Augenweide. Ich schaue ihr von der Galerie aus zu, nutze die Zeit, um die neuesten Erkenntnisse gedanklich zu sortieren. Noch bei Jessica hat Lara mich angerufen. Ihr ginge das zu langsam, was jetzt mit unserem Pakt sei, und überhaupt. „Und überhaupt?" „Ja", kam es schnippisch von ihr, „tu nicht so, als wenn Du nicht auch scharf wärst auf eine Fortsetzung. Die meisten Männer würden sich die linke Hand abhacken lassen, um mich ins Bett zu kriegen. Und dann auch noch so." „Zugegeben, dafür würden sich die meisten sogar beide Hände abhacken lassen. Aber Du hast ja auch was davon, Alleinerbin." An der Stelle schaute mich wiederum Jessica sehr irritiert an. „Wie wäre es mit Samstagabend? Nach der Beerdigung können wir bestimmt beide Ablenkung gebrauchen." Mein nächstes Date wäre also schon mal klar gemacht. Aber irgendwann muss ich mich entscheiden, welcher von beiden ich nun zu ihrem Erbe verhelfen will, Sandy oder Lara. Dann war es Zeit, zu Sandys Villa zu fahren. Direkt vor dem Eingangsportal dort paffte Kommissar Schmieder einen Zigarillo. „Sieh an", kommentierte er mein Erscheinen anzüglich, „Sie haben auch überall ihre Finger drin - oder was auch immer." Bei den letzten Worten betrachtete er ausführlich seinen Zigarillo. „Aber wo Sie schon mal da sind, können Sie sich ...
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