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Über Kreuz
Datum: 13.02.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,
darum geben, wenn die Wochenenden nicht nur auf die Nacht beschränkt blieben. Meinst du, Anita und Bernhard wären damit einverstanden, dass der Tausch am Freitagabend beginnt und am Sonntagabend endet?" fragte sie nachdenklich. Detlef beendete das Thema, indem er sagte: „Das wäre eine Lösung. Wir sollten sie fragen" und rollte sich auf sie. Diesmal war der Liebeskampf kurz und hitzig. Als sie satt nebeneinander lagen, murmelte Sybille glücklich: „Es war wieder einmal wunderschön". Im Nachbarhaus spielten sich Anita und Bernhard ausgelassen in Hitze, die bei ihm zu einem harten Schwanz führte und bei ihr einen schleimigen Sumpf im Höschen verursachte. „Du riechst brünstig" murmelte Bernhard in einer Spielpause, wobei er sich schnuppernd an sie drückte. Anita schreckte aus ihrer Versunkenheit auf und rückte von ihm ab. Er hatte ihre wunde Stelle getroffen, denn sie spielte immer öfter mit dem Gedanken, mit Bernhard zu schlafen. Ihre Grundeinstellung, den Körper nur dann einem Mann zu schenken, wenn sie ihn wirklich liebte, und die Tatsache, dass sie sich nicht darüber im Klaren war, ob die Gefühle, die sie zu Bernhard entwickelt hatte, wirklich Liebe waren, hielten sie zurück, das Bettzeug aus dem Gästezimmer ins Schlafzimmer zu holen. „Nicht böse sein, Bernhard! Es kribbelt zwar, aber das heißt nicht, dass ich mit dir schlafen kann und will. Das, was du vielleicht als geschlechtliches Begehren interpretierst, ist nichts als die Erregung, die mich beim Spielen von Musik ... ergreift. Lasse uns schlafen gehen. Ich kann dir nicht geben, was du erwartest, ohne dass alles zerstört wird, was uns verbindet" sagte sie nachdrücklich. Bernhard machte einen weiteren Versuch. Seine Hand fuhr unter ihren Rock und die Finger spürten die Nässe des Slips. „Das ist da unten keine platonische Erregung. Es ist Geilheit pur! Warum gestehst du dir nicht ein, dass du scharf bist?" keuchte er leise, den prallen Höschenhügel massierend. Anita sprang wie ein Gummiball hoch. Ihr Gesicht war von Röte übergossen. „Du bist ordinär! Geh unter die kalte Dusche, wenn es dich drückt! Ich gehe schlafen. Wo dein Bett ist, weißt du ja. Vergiß nicht, das Licht auszumachen" zischte sie bebend vor Empörung und verschwand im Schlafzimmer. Während Bernhard wie ein geprügelter Hund in sein Zimmer schlich, zog Anita ihr Baby Doll Pyjama an und verkroch sich im Bett, wo sie versuchte, ihre wilden Gedanken Ordnung zu bringen. Es gelang ihr nur mühsam, weil ihr immer wieder Bernhards Bemerkung, sie sei geil, wie ein Mühlrad durch den Kopf gingen. Mitten in der Nacht schreckte Anita durch einen Donnerschlag hoch. Das Schlafzimmer war durch Dauerblitze erhellt, denen rollender Donner folgte, der die Scheiben zum Klirren brachte. Zitternd zog sie sich die Decke über den Kopf und presste beide Hände an die Ohren. Doch das änderte nichts an ihrer panischen Angst. Sie begleitete jeden Donnerschlag mit einem spitzen Angstschrei und sehnte sich nach beruhigender und tröstender Umarmung. Die panische ...