1. Ein Traum 04


    Datum: 14.01.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    geworden. Und die beiden Mädels bekamen wirklich etwas zu sehen. Uwe hatte das Steuer übernommen, das Boot aus der Windabdeckung gebracht, war tief in die Bucht hineingefahren und dann auf einen Halbwindkurs gegangen. Carsten hatte die Cunningham voll durchgesetzt und den Fockholepunkt wegen des starken Windes auf beiden Seiten ca. 10 cm nach außen versetzt. Uwe fuhr den Traveller mindestens 10 cm weit offen. Carsten hakte seinen Trapezgurt ein und ließ seinen Hintern über die Bordwand rutschen. Gleich darauf stand er sicher draußen. Uwe übergab kurz die Großschot, hängte auch seinen Haken ein und folgte ihm. Beide standen nun außen auf der Bordwand. Uwe zog das Groß dicht. Der Cat ging abrupt aus dem Wasser. Er luvte etwas an und beide bretterten durch die doch eher schmale Einfahrt. Natürlich hatten sie vorher auf Gegenverkehr geachtet. Und so gaben sie für die Mädels zumindest eine tolle Show. In den Wellen, die sich weiter draußen natürlich schon aufgebaut hatten, begann der Cat nun richtig zu tanzen. Immer wieder spritzte das sausalzige Mittelmeerwasser über die beiden und duschte sie regelrecht ab. Der Wind war in Böen jetzt so stark, daß beide in voller Länge im Trapez stehen mußten, ihre Standposition hatten sie längst nach achtern geändert, um ein Unterschneiden des Leerumpfes zu verhindern. Der Wind jaulte und pfiff im Rigg und hatte Mast und Wanten in laute, singende Schwingungen versetzt. Für einen ersten Segeltag nach fast 6 Monaten war das eine beeindruckende ...
    Fahrt. Auch sie hatte ihre Reize, andere halt als die von heute Mittag. Uwe ging jetzt an die Amwindkante und steuerte die westlich liegende Untiefentonne an. „Wir müssen mindestens einen Verholschlag machen. Mit einem Anlieger kommen wir trotz der Böen nicht hin.“ „Okay, du sagt wann.“ Kurz darauf gab Uwe das Zeichen und das Kommando und steuerte den Cat in den Wind. Wie zwei alte geübte Hasen blieben sie bis zum letzten Moment im Trapez und kamen wirklich erst in der letzten Sekunde rein, wechselten gleich auf die andere Seite und hakten sich wieder ein. Eine kurze Strecke auf dem neuen Kurs und schon kam die nächste Wende. Die klappte zwar nicht ganz so gut aber jetzt konnten sie auf die Tonne zusteuern, um sie an Steuerbord zu passieren. Bei der Anfahrt bereiteten sie alles den folgenden kurzen Halbwindkurs vor, um im Moment das Passierens dann auf einen Vorwindkurs abzufallen. Carsten fierte Groß- und Fockschot aus der Hand und Uwe steuerte nach Lee. Ohne Strömungsabriß im Segel hatten sie das Manöver gefahren. Der nun gefahrene Kurs war bei diesem Wind sehr gefährlich. Leicht konnte sich der Cat in die Wellen graben und beide wir ein bockiges Pferd abwerfen. Weit standen sie deshalb nach achtern, Carsten immer bereit, die Fock zu fieren, um den Segeldruck zu reduzieren. Ganz leicht kam auch jetzt der Luvrumpf aus dem Wasser. „Wollen wir zurück?“ „Ist wohl okay für heute, mit reicht es jedenfalls.“ Uwe steuerte das Boot in eine Halse, um auch noch die Vorwindkreuz zu üben. ...
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