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Hexenring 4
Datum: 08.01.2018, Kategorien: Hardcore,
an der Decke, schwebte über allem und machte mir keine Gedanken mehr. Doch dieser Zustand blieb nicht so. Die Decke des Raums bildete kein Hindernis mehr für mich. Wie wurde durchlässig und ich gelangte weiter nach oben. Durchflog den Raum darüber und immer weiter. Selbst das Dach war für mich ein leichtes zu überwinden. Freiheit, nichts als Freiheit umfing mich. Dabei hatte ich das Gefühl, dass meine Sinne immer stärker wurden. Besonders meine Augen konnten unheimlich weit und genau sehen. Wo unter normalen Umständen meine Sehschärfe nicht mehr gereicht hätten, konnte ich jetzt alles deutlich erkennen. Höher und höher ging es, es schien keine Grenzen zu geben. War ich zuvor nur in die Höhe geflogen, ging es jetzt vorwärts, wobei die Geschwindigkeit schnell zunahm. Schnell hatte ich die Grenzen der Stadt hinter mir gelassen. Ich sah zur Seite und konnte meine Arme nicht mehr erkennen. Sie existierten gar nicht mehr sondern waren zu Schwingen geworden. Breit und mit biegsamen Federn geschmückt, trugen sie mich weiter und weiter. In rasender Fahrt zuerst über ein Meer, welches ich zuvor noch nie gesehen hatte. Es war auf einmal einfach da. Dann plötzlich endete es und es folgten hohe, mit Schnee bedeckte Gipfel eines gewaltigen Gebirges. Und über allem schwebte ich in einer Stille und Ruhe, wie ich es noch nie erlebt hatte. Doch dieser Zustand hielt nicht ewig an. Irgendwas zog mich zurück, wenn auch nicht auf dem Weg, den ich gekommen war. Zuerst schoss ich noch über einen ... endlos wirkenden Wald, in dessen Mitte ein großer, kahler Berg stand, dessen Gipfel von mehreren Vögeln umkreist wurden. Innerlich wusste ich, dass sie genauso waren wie ich und so umrundete ich wenig später, mit ihnen die Spitze des Berges. Aber auch hier hielt es mich nicht mehr lange. Die unsichtbare Kraft zog mich weiter. Immer schneller und schneller flog die Landschaft unter mir dahin. So schnell das ich bald keine Einzelheiten mehr erkennen konnte. Es wurde zu einem einzigen Gemisch, in dem sich Farben wie Schlieren vermischten. Der Fahrtwind wurde so stark, dass ich meine Augen für einen Moment schließen musste. Wie abgeschnitten war er auf einmal weg. Ich öffnete meine Augen und saß wieder auf dem Sofa bei Klara. Sie kniete immer noch vor mir, nur war ich nicht mehr in ihrem Hals. Zwar immer noch mit nacktem Unterleib, aber außer dass mein Schwanz schlaff nach unten hing, war alles so wie zuvor. Klara hingegen stand jetzt auf. Wie selbstverständlich stand sie vor mir und zog sich langsam aus. Kleidungsstücke rutschten über ihren Körper und landeten kraus und ungeordnet auf dem Boden. Fasziniert sah ich ihr dabei zu und konnte es kaum erwarten, sie endlich wieder nackt zu sehen. Lange brauchte ich nicht warten. So wie die Natur sie erschaffen hatte, stand sie wenig später vor mir und ich meinte, ein inneres Leuchten bei ihr zu sehen. Nicht so hell wie in der Höhle aber ganz leicht um sie herum, nur schemenhaft. Dann setzte sie sich in Bewegung. Zuerst den einen Fuß links ...