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Liebe, Tod und Neuanfang
Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,
konnte, sondern weil meine Behandlung gut anschlug. Jetzt begann sie mich erneut zu führen, ihre Hände krallten sich in meine kurzen Haare und sie lenkte mich dort hin, wo sie mich gerade haben wollte. Wieder kratzte ich über ihren Rücken und sie bog diesen zu mir durch. Gleichzeitig schob sie ihren Brustkorb weiter nach vorne und drückte sich gegen meinen Kopf. Als ich erneut in einen ihrer Nippel biss, schrie sie auf und erstarrte. Ihr ganzer Körper wurde steif und hart und sie hörte augenblicklich damit auf regelmäßig zu atmen, sondern japste nach Luft. Nur stockend erreichte diese ihre Lunge. Sofort hielt ich sie fest umschlungen und bemerkte, wie die ganze Kraft aus ihrem Körper floss. Sie wurde von einem Moment auf den anderen weich, und wenn ich sie nicht festgehalten hätte, wäre sie vielleicht auf den Boden gefallen. So stand ich auf, hob sie zugleich mit vom Boden auf und trug sie auf meinen Armen zum Sofa. Dort legte ich sie ab, setzte mich dazu und streichelte sie sanft an ihren Wangen. Sie schlug wenig später ihre Augen auf, nahm meine Hände und küsste sie abwechselnd in die Handfläche, was kitzelte. "Wieso machst du das, ohne selber etwas davon zu haben?", fragte sie mich leise und kraftlos. "Ich habe doch genug davon, wenn ich sehe und fühle, dass es dir gut geht. Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, dass du es magst. Man muss nicht immer so viel nehmen, wie man gegeben hat. Vielleicht ist es irgendwann anders herum." Gegen frühen Abend gingen wir beide zum ... Friedhof. Es war schon seltsam. Um diese Zeit war ich noch nie dort gewesen und Eva ging es nicht anders. Alleine durch das anders fallende Licht, sah alles anders aus, wirkte durch die schräg fallenden Strahlen der Sonne und Schatten weicher. Wie immer, kümmerten wir uns um unsere Grabstellen. Gras wurde geschnitten und alles so ordentlich gemacht, wie es ging. Dann standen wir noch einen Augenblick davor. Hier spürte ich auf einmal Evas Hand an der meinen und wir hielten uns gegenseitig fest. Mir kam ein seltsamer Gedanke. So wie wir beide uns im Leben vereinten, waren die beiden in ihren Gräbern vor uns, ebenfalls zusammen. Aus zwei auseinandergerissenen Paaren, waren zwei neue entstanden. Dabei fragte ich mich, ob Silvia mich gerade sehen konnte. Vielleicht war sie irgendwo um uns herum. Sie hatte mehrmals zu mir gesagt, dass sie wollte, dass ich mir eine neue Partnerin suchen würde und sie selber hatte diesen Platz für sich ausgesucht. War es Schicksal, Vorsehung oder Karma. Ich wusste es nicht. Würde es auch nie herausgekommen. Wenn es so war, konnte ich Silvia nur danken. Schweigend und zumindest ich mit diesen Gedanken im Kopf, gingen wir den Weg zurück nach Hause, wobei ich schon davon ausging, dass es für Eva ein Zuhause werden würde. Kapitel 9 Als wir unser Abendbrot einnahmen, konnte ich nicht anders und sagte zu Eva ganz nebenläufig. "Weißt du was? Ich glaube ich kann ohne deine Brüste nicht mehr leben. Die machen süchtig!" Eva sah mich auf seltsam an. "Weißt du ...