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Liebe, Tod und Neuanfang
Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,
Kopf flog hin und her. Sie war im Taumel der Gefühlte gefangen und reagierte, auf alles was ich tat, mit heftigen Bewegungen. Jetzt machte ich dem Ganzen ein Ende, indem ich einige Male mit meinen beiden Fingern, quer über ihre Perle rubbelte. Ihr Lustschrei war nicht zu überhören und ihre Beine schnellten nach oben. Die Knie prallten aufeinander und meine Hand war dazwischen gefangen. Ihr Oberkörper kam für einen Moment hoch und ihr Bauch wurde hart wie ein Brett. Ein lang gezogener Laut entfuhr ihrer Kehle, der schon einem Schmerzschrei entsprach. Dieser endete genauso schnell, wie er gekommen war und Eva sackte zurück in die Ausgangsposition. Hier konnte man mitverfolgen, wie sich die Ekstase in ihr austobte. Die Augäpfel wanderten unter den Liedern hin und her, als wenn sei gerade einem Tennisspiel zuschaute, dazu verfärbte sich ihre Haut zwischen den Brüsten dunkelrot. Es dauerte mehrere Minuten, bis sie wieder auf dieser Welt landete. Sie öffnete ihre Augen und sah mir tief in die meinen. "Das nächste Mal, wenn ich erregt bin wie jetzt, möchte ich etwas anders in mir spüren als deine Finger. Ich will dich dann richtig in mir haben. Will, dass du mein Mann bist und ich deine Frau. Und bleibe in mir, wenn du kommst. Ich will spüren, wie du mich begattest, wie dein Same in mich spritzt!" Wenn das nicht Worte sind, die ein Mann hören möchte, weiß ich es nicht. Dieses Angebot würde ich nicht ausschlagen, doch im Moment waren wir beide zu müde. Wir lagen lieber ... nebeneinander und kuschelten uns aneinander. Das reichte. Kapitel 16 Später, als Eva eingeschlafen war und nur noch das Nachtlicht eine diffuse Helligkeit abgab, stützte ich mich auf einen Ellenbogen auf und sah mir Eva an. Sie schlief ruhig und fest wie immer und ihr flacher Atem war kaum zu hören. Dabei fragte ich mich insgeheim, was sie in dieser Nacht träumen würde. Würde ich ein Teil dieser Träume sein und wenn ja, in welcher Gestalt würde ich dort auftauchen? Oder sah sie andere Bilder? Ich würde es nie herausbekommen, immerhin wusste ich, wenn ich aufwachte, auch nur selten davon. Warum sollte es bei Eva anders sein. Diesmal träumte ich allerdings doch etwas, was ich zumindest in Fragmenten behielt. Ich träumte von Eva und es war so intensiv, dass ich davon aufwachte. Dabei konnte ich nicht einmal sagen, was es genau gewesen war, denn die ganzen Bilder, die ich noch im Kopf hatte, waren verschwommen und passten nicht zueinander. Mal sah ich Eva, dann eine Schlange, die sich um sie wand, doch es war keine giftige Schlange, eher eine von den Riesenschlangen. Sie hielt Eva umschlungen und ließ sie nicht mehr los. Ich selber was nur Beobachter, körperlich nicht anwesend. Das Seltsame daran war, dass Eva keine Angst zeigte, oder versuchte sich zu befreien. Sie stand nur da und lächelte, während sich das Tier enger um sie schlang. Das war die einzige Stelle in meinem Traum, die ich noch in allen Einzelheiten vor mir sah, alles andere verschwand in einer nicht zu erkennenden Suppe von ...