-
Spieglein, Spieglein ...
Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,
schaffte neuen Platz für das, was noch kam. Klara ließ mir keinen Tropfen, sie benutzte meinen Schwanz wie einen Strohhalm und saugte mich vollkommen aus. Es war der reinste Wahnsinn. Krämpfe liefen durch meinen Körper die sich wie Schmerzen anfühlten. So intensiv waren die Gefühle, die durch mich hindurch schossen. Zum Schluss war ich nicht mehr fähig dazu, mich aufrecht zu halten. Ich ließ mich einfach zur Seite kippen und lang holte japsend Luft. Klara war in der Beziehung ein Naturtalent. Ich hatte ihr nur davon vorgelesen, und nur davon konnte sie es umsetzten. Wirklich erstaunlich. Als ich Klara später verließ, fühlte ich mich sehr befriedigt, anders konnte man es nicht nennen. Ich zog mich nicht einmal mehr an, sondern schnappte mir meine Klamotten, trug sie unterm Arm zum Spiegel und tauchte, so wie ich war, durch das Glas. Ich schlief gut, anders konnte man das nicht sagen. Als ich wieder aufwachte, fühlte ich mich frisch und ausgeruht. Oder anders, ich hätte Bäume ausreißen können. So hatte ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Es war klar, das Gesamtpaket was Klara darstellte, tat mir gut. Ich sah durch den Spiegel und erkannte, dass sie noch friedlich schlief. Ich wollte sie nicht wecken, stand also auf und ging duschen. Lange ließ ich das heiße Wasser über meinen Körper rinnen. Es war eine der Freuden, die ich immer wieder genoss. Besonders wenn man mit dem eigentlichen Reinigungsprozess fertig war, stand ich zu gerne noch mehrere Minuten unter dem Strahl. ... Wenn es dazu noch kalt draußen war, drehte ich das Wasser immer heißer, bis ich es kaum noch aushalten konnte. Wenn ich fertig war, fühlte es sich so ähnlich an, als wenn man gerade aus der Sauna gekommen wäre. Die umgebene Kühle war zwar zu spüren, aber man fror nicht. Im Gegenteil, eine Zeit lang empfand man es als angenehm. Dieses Mal widmete ich mich sehr lange der Körperpflege. Unnötige Haare wurden säuberlich entfernt, besonders die in der Nase und an den Ohren. Es sah einfach nicht schön aus und es ärgerte einen sehr, dass es immer mehr wurde. Das Alter war nicht aufzuhalten. Alles dauerte länger als gedacht, aber ich hatte Zeit. Danach wickelte ich mich in einen flauschigen Bademantel ein und frühstückte ausgiebig. Für diesen Hochgenuss hatte ich am vorigen Tag gesorgt, und als ich die köstliche Auswahl an Käse und Räucherfisch betrachtet die sich vor mir auf dem Tisch ausbreiteten, wusste ich, dass es mir gut ging. Sicher, eine seltsame Zusammenstellung, aber warum nicht. Solange es schmeckte, war alles in Ordnung. Voller Tatendrang ging ich zurück ins Schlafzimmer und sah nach Klara. Was ich erwartet hatte, war auch eingetreten. Nach zwei Stunden konnte ich nicht mehr erwarten, dass sie noch da war. Sie war längst aufgestanden. Wo sie hin war, wusste ich nicht. Darüber sprachen wir eigentlich nie. Also würde ich den Tag machen, was ich sonst hatte liegen gelassen. Wäsche musste gewaschen werden und vieles mehr. Als ich das Fenster aufriss, um im Schlafzimmer einmal ...