1. Spieglein, Spieglein ...


    Datum: 03.12.2017, Kategorien: Sonstige,

    würde sie es auf kürzere oder längere Sicht auch werden. Um ihre Gedanken daran zu beenden, zog ich die Schachtel mit dem Parfüm hervor und legte sie auf meine Beine. "Ich habe da etwas für dich!", meinte ich grinsend und riss Klara damit aus ihrer überlegenden Haltung. Neugierig kam sie sofort zu mir und griff nach der Schachtel. Dann öffnete sie diese mit leicht zitternden Fingern. Als sie die hübsche Glasflasche sah, kam ein leises Jauchzen aus ihrem Mund. Sie konnte sich gut vorstellen, was es darstelle, denn sie konnte die leicht Rosa eingefärbte Flüssigkeit durch das Klarglas erkennen. An sich war die Flasche schon etwas Besonderes für sie. Klarglas war sehr teuer, das hatte sie mir schon bei den Weingläsern gesagt, von daher hatte alleine die Flasche schon einen gewissen Wert. Klara nahm die Flasche heraus und öffnete sie, was ihr einige Schwierigkeiten machte. Doch als sie diese endlich offen hatte, führte sie dies an ihre Nase und sog den Duft hinein, hielt den Atem an. Es gefiel ihr, davon war ich überzeugt, denn ein Lächeln machte sich breit. Noch einmal wiederholte sie das Einatmen. Erst dann ließ sie ihre Hand wieder sinken. Sofort hielt sie einen Finger der anderen Hand an die Öffnung und kippte die Flasche. Von der Flüssigkeit benetzt führte sie diesen Finger unter ihr Ohr und verrieb es dort. "Wunderbar!", flüsterte sie und zog ein weiteres Mal die Luft schnüffelnd ein. "Christoph, ihr wisst genau, wie man eine Frau betören kann. Ich danke euch für dieses ...
    überaus kostbare Geschenk. Ich glaube nicht, dass es viele Frauen auf dieser Welt gibt, die etwas so Fantastisches ihr Eigen nennen dürfen. Ich glaube, es gibt keine Frau, die einem solchen Geschenk widerstehen könnte. Da wird jede neidisch werden. Ich sehe schon, wie Mutter grün und blau vor Missgunst wird! Riecht mal, wie das Aroma an mir wirkt!" Als sie das sagte, trat sie direkt vor mich und hielt mir ihren Hals an der Stelle hin, an dem sie das Parfüm verrieben hatte. Ich beugte mich etwas herunter, kam mit meiner Nase auf wenige Zentimeter heran und leitete den Duft an meine Geruchsrezeptoren. Es roch anders, hatte sich mit dem Eingenaroma von Klara vermischt und bildete eine eigene Komponente, die nur Klara erzeugen konnte. Es passte zu ihr, war in dieser Kombination einmalig. Zur Bestätigung des Gefallens kam mein Kopf noch etwas näher heran und ich gab Klara einen weichen Kuss auf die empfindliche Haut des Halses. Klara kicherte, denn ich hatte sie wohl etwas dabei gekitzelt, was mich aber nicht davon abhielt, es ein weiteres Mal zu machen. "Ihr seid verrückt Christoph. Ich weiß gar nicht, wie ich das alles verdient habe!" "Weil du eine Frau bist, die mir gefällt. Eine Frau, wie ich sie mir immer gewünscht habe!", hauchte ich Klara leise ins Ohr. "Ihr schmeichelt mir! Das steht mir nicht zu. Ich bin doch nur eine einfach Frau und habe nichts für euch getan!" "Du hast mir schon sehr viel gegeben, mehr als du dir vorstellen kannst!", kam es von mir und ein leichter ...
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