1. Deus ex machina Teil 07 PART II


    Datum: 18.05.2017, Kategorien: Fetisch, Gruppensex, Hardcore,

    Daches, sein rechtes Auge klebte buchstäblich am Okular seines Zielfernrohrs. Ständig wanderte der Gewehrlauf von links nach rechts, von oben nach unten. Von seiner Umwelt schien er überhaupt nichts mitzubekommen. Selen fuhr einen knapp vier Zentimeter langen, spitzen Fingernagel aus und stach die vergiftete Spitze durch den Uniformstoff in seinen Unterschenkel, knapp oberhalb der Stiefel. Das Kontaktgift wirkte in Bruchteilen von Sekunden. Er keuchte auf, wandte suchend den Kopf zu ihr um, dann setzte auch schon die Lähmung ein. Wenige Sekunden später spuckte er weißen Schaum aus dem Mund, dann erfolgte der Herzstillstand. Die Androidin hatte einen Moment lang überlegt, ob sie nur Betäubungsmittel einsetzen sollte, aber da ihre Gegner, wie die Erfahrungen gezeigt hatten, definitiv Tötungsabsichten hatten sah sie keinerlei Grund für Rücksichtnahme. Zudem war eine vollständige Terminierung wesentlich effizienter, da es die Reihen der Feinde dauerhaft ausdünnte. Leise kroch sie davon und kletterte, auf sicheren Umwegen, zum zweiten Schützen. Im Gegensatz zu Ersterem lag dieser nicht auf dem Bauch, sondern befand sich in einer hockenden Körperhaltung. Erneut schlich sie sich langsam und vorsichtig von hinten an ihr zweites Opfer heran. Bevor sie allerdings nah genug an ihn herangekommen war, knarrte es, trotz aller Vorsicht, leise beim Auftreten unter ihren Stiefeln. Blitzschnell wirbelte er herum, die Waffe im Anschlag. Die großen, milchigen, lidlosen Augen in dem hageren, ...
    weißhäutigen Gesicht blickten sie ausdruckslos an, aber sein mit spitzen Zähnen besetztes, großlippiges Maul verzerrte sich zu einer bösen Grimasse . Nun musste es schnell gehen. Wenn er schrie oder feuerte, würden die anderen dies mit Sicherheit bemerken. Selen sprang einen kraftvollen Satz nach vorne, ergriff den langen Gewehrlauf und entriss ihm seine Waffe. Einer Ballerina gleich verlagerte sie ihr Gewicht auf die rechte Fußspitze und kanalisierte die Sprungenergie in eine Drehbewegung. Sein Schädel brach mit einem lauten, knirschenden Geräusch, als der Kolben seines eigenen Gewehrs knapp über seinem linken Ohrlappen einschlug. Er war augenblicklich tot. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er aber, zu Selens Schrecken, nach hinten getragen und drohte vom Dach zu stürzen. Buchstäblich im letzten Moment konnte die Androidin jedoch die drohende Katastrophe mit einem beherzten Griff um eines seiner dürren Beine abwenden. Sie zog ihn wieder auf das Dach, legte die Leiche behutsam beiseite, ergriff sein Funkgerät und machte sich zurück auf den Weg zu ihrem ersten Opfer. Nun galt es, die übrigen Männer aus ihrem Versteck zu locken. Selen klinkte sich in den Gleiter ein, der etwas abseits stand und nicht ihren Attentätern gehörte, startete ihn und ließ ihn per Kamera langsam eine halbe Runde um den Häuserblock drehen. An der hinteren Ecke der Straße schließlich beschleunigte sie das Gefährt und dirigierte es so, dass es gut vom Fenster der Gegner aus sichtbar sein musste. Sie ergriff ...
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