1. Weihnachten zu dritt Teil 1


    Datum: 10.05.2017, Kategorien: Hardcore,

    können. Dazu war aber zu wenig Zeit, denn Thomas würde früh nach Hause kommen, um sich umzuziehen. Sie hatten heute in der Firma ihre Weihnachtsfeier und sie würde den Abend alleine verbringen. So gesehen ein Glücksfall, denn danach hatte sie genug Zeit für sich und das Geschenk. So kam es auch. Thomas kam nach Hause und gab ihr den obligatorischen, gewohnten, gehauchten Kuss und verschwand im Schlafzimmer. Hier zog der den immer korrekt sitzenden Anzug aus, den er trug und schlüpfte in etwas Bequemeres. So nannte er es zumindest, obwohl dies nichts anderes als ein weiter geschnittener Anzug war, der sich farblich von Dunkelgrau abhob. Ansonsten war keine Änderung zu erkennen. Dann sauste er noch einmal in die Küche, schlang ein Brot herunter, um eine Grundlage zu haben, wie er sagte, und verschwand mit dem gleichen gehauchten Kuss, aus der Wohnung. Für ein Gespräch war keine Zeit gewesen. Heute war es Angela auch nicht wichtig, denn sie hatte etwas vor, was sie nur ohne Thomas erledigen konnte. Kaum war er aus der Tür, räumte sich noch schnell die Küche auf und fragte sich, wie ein Mensch so viel Unordnung machen konnte. Immerhin hatte er sich nur ein Brot gemacht, nichts anderes, dabei sah es aber aus, als wenn er für zehn Menschen etwas gekocht hätte. Dies war ihr heute egal. Zwanzig Minuten später war auch dies erledigt und Angela legte den Putzlappen weg. Jetzt hatte sie endlich die Zeit, die sie brauche. Mit einem Lächeln und leichtem Herzklopfen ging sie ins ...
    Schlafzimmer und zog die verschiedenen Schachteln aus ihrem Kleiderschrank, wo sie diese bis jetzt deponiert hatte. Dann legte sie diese in der Reihenfolge auf das Bett, in der sie diese öffnen wollte. Ihr Herz klopfte schneller, als sie die erste Schachtel aufmachte. Darin lag eine dunkelblaue, fast schwarze, seidig glänzende Bluse, die sich sehr warm anfühle, als sie diese aus dem Karton nahm. Kaum in den Händen strich sie mit dem Stoff über ihre Wange und genoss das glatte Gefühl, welches er auf ihrer Haut hinterließ. Dann öffnete sie das nächste Paket. Es war nur klein und es kam ein schwarzer, breiterer Gürtel mit einer größeren, silbernen Schnalle zum Vorscheinen. Angela rollte den Gürtel aus und legte ihn sich um die Taille. Die Länge stimmte und sie war zufrieden, dass sie sich nicht vermessen hatte, was nicht das erste Mal gewesen wäre. Weiter ging die Erforschung der Kartons. In dem Nächsten befand sich ein schwarzer, lederner Minirock, der diesen Namen nicht verdiente, da er nur unwesentlich breiter als der Gürtel war. In der vorletzten Schachtel befand sich ein Paar ebenfalls dunkelblaue High Heels, die zusätzlich gläsern wirkenden Plateaus aus Kunststoff hatten und dadurch noch höher waren, als durch die Absätze. Keine Schuhe, um darin zu laufen. Hatte sie doch beobachtet, dass Thomas bei anderen Frauen genauer hinsah, wenn eine von ihnen High Heels trug. Zu guter Letzt kam noch ein Paket dran, was eher ein dicker Brief war. Sie öffnete auch dieses und hielt eine flache ...
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