-
Lisa, Fluch oder Segen
Datum: 29.03.2017, Kategorien: 1 auf 1,
schenkte. Doch dann kam ich an eine Stelle, die mich in ihren Bann zog. "Ich habe Mama und Papa heute ausdrücklich erklärt, dass es für mich nur einen Mann im Leben gibt, nämlich Ingo. Papa hat gesagt, dass ich verrückt wäre, dass er das nicht zulassen würde, fragte, wie ich überhaupt auf diese Idee kommen würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich Ingo liebe, dass ich mit ihm zusammen sein möchte, mit ihm Schlafen und Kinder mit ihm haben möchte. Papa ist ausgerastet, er hat mich das erste Mal in meinem Leben angeschrien, hat mir damit gedroht, mich für den Rest meines Lebens einzuschließen, zumindest so lange, bis ich zur Vernunft gekommen bin. Daraufhin habe ich in nur böse angeschaut und gesagt, dass ich mich nicht einsperren lasse. Wenn nicht Ingo, dann würde er erleben, wie seine Tochter sich jedem hingibt, der ihr über die Füße läuft. Das hat Papa den Rest gegeben. Er hat kein Ton mehr gesagt, hat sich nur umgedreht und ist gegangen. Mama war ebenfalls aus dem Häuschen, hatte aber bis dahin nichts gesagt. Sie hat es dann noch einmal im Guten mit mir versucht, hat mir erklärt, dass Ingo nicht der richtige ist und alles Mögliche andere, aber ich bin standhaft geblieben, habe immer wieder wiederholt, dass ich es will und mich niemand davon abhalten wird. In den nächsten Tagen habe die beiden es aufgegeben, mich bekehren zu wollen. Ich würde sagen, sie haben resigniert. Besser ist das. Jetzt muss ich nur noch Onkel Ingo dazu bringen, in mir mehr zu sehen, als den kleinen ... Bücherwurm, der bei ihm herumhockt. Heute wollen wir an den See zum Angeln. Mir ist dazu etwas eingefallen. Mal sehen, ob Onkel Ingo darauf anspringt!" Hier legte ich die Seiten beiseite. Wie schon gedacht, hatte Lisa es alles geplant und man musste ihr lassen, dass sie es geschafft hatte zu bekommen, was sie wollte. Mich. Ich hob die Seiten hoch, wollte aber nicht mehr darin lesen. Was weiter geschehen war, kannte ich selber. Langsam zerriss ich die Seiten und das leise Geräusch drang an meine Ohren. Gerade als ich die letzte Seite in tausend Stücke zerriss, ging die Tür leise auf und Lisa steckte ihren Kopf durch den Spalt. "Was machst du da?", hörte ich ihre verschlafene Stimme und sie trat in den Raum. Sie kam zu mir herüber und sah die vielen Schnipsel auf dem Boden liegen. "Och, nichts besonders. Ich konnte nicht schlafen, da kam mir der Gedanke ein wenig aufzuräumen!", antwortete ich, war dabei in Gedanken versunken. Lisa sah mich von oben herab an, beugte sich vor und griff mir direkt an den schlaffen Schwanz. Sie hielt ihn fest, zog ihn leicht nach oben, wollte das ich ihr folgte. "Dagegen lässt sich etwas machen. Wenn wir fertig sind, dann wirst du gut schlafen können. Glaube mir, wir werden noch viel üben und du wirst dir noch wünschen, Ruhe vor mir zu haben. Erst wenn ich bekommen habe was ich will, kannst du dich ausruhen. Vorher nicht!"In diesem Moment wurde mir klar, dass Lisa es ernst meinte und sie würde bekommen, was sie wollte, da war ich mir sicher. Ein Entkommen ...