1. An der Ostsee hellem Strande


    Datum: 09.02.2017, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    solche Einzelheiten." "Ich mein doch Nacktbilder. Kuck dir doch mal bei mir den Photoband an, den Eberhard bei mir vergessen hat: Da ist nicht eine Frau mit so einer Haartracht, wie du eine hast." "Die Geschmäcker sind eben verschieden. -- Aber sag mal: bist du da unten vom Rasieren so rot oder hat du schon etwas nachgeholfen." "Vom Rasieren. Ich hab mich erst gestern nachmittag rasiert." "Du siehst ja aus, als ob du gerade von einer Ausschweifung kommst." "Findest du?" "Ja, finde ich. Dick und rot." "Dick war ich da eigentlich immer." Dann gruben wir uns eine flache Strandburg -- Trudi wollte ja gesehen und bewundert werden. Beim Graben fanden wir -- igittigitt! -- zwei gebrauchte Präser. Verschwitzt wie wir waren, gingen wir uns dann erst einmal duschen. Neben Trudi duschte ein mittelalter Herr, dem Trudi unter dem Wasserstrahl etwas neckisches vortanzte. Der Herr ließ natürlich kein Auge von Trudi und mir, aber ehe seine Erektion so richtig offenbar wurde, drehte er seine Dusche zu, trocknete sich ab und verschwand zu seiner Frau oder Freundin, die schon mit ärgerlicher Miene zu Trudi herübersah. "Siehst du, Melanie: Es funktioniert noch!" "Daran hab ich doch niemals gezweifelt. Ich hab dir doch schon oft gesagt: Wenn ich ein Mann wäre, würdest du mir mit deiner Figur besser gefallen als ich mir selbst!" "Du mit deinen philosophischen Sprüchen! Warum hat mich Eberhard dann sitzengelassen?" "Weil er blöd ist! Männer!" -- "Sonnen wir uns", fuhr ich fort, "oder spielen wir ...
    Tischtennis? Da ist gerade eine Platte frei." "Gut, spielen wir Tischtennis!" Und als wir spielten und ich Trudi so herumhüpfen sah, mußte ich wieder denken, wie recht Otto hatte: "schöne Frauen in natürlichen Bewegungen". Wir hatten auch alsbald eine Korona von Bewunderen um uns herum, und nachdem ich ein Dreisatzspiel ganz knapp gewonnen hatte, wurden wir von zwei Typen zu einem Drink eingeladen. Trudi nahm die Einladung an -- für uns beide -- aber beim Drink gelang es mir, weitere Einladungen abzulehnen. Als mir Trudi später deswegen Vorhaltungen machte, mußte ich ihr sagen: "Aber Trudi, das waren doch die schlimmsten Ballermanntypen. Einer hatte eine nackte Frau und einen Spruch auf dem Oberschenkel tätowiert, so daß man ganz nah an seinen Schwanz mußte, wenn man die Inschrift lesen wollte." "Und was stand da?" "Das kann man einem kleinen Mädchen gar nicht sagen." "Also sag schon!" "Mich hat das ganze Ensemble von Schwanz, nackter Frau und Inschrift überhaupt nicht angemacht, ich hab nur das Wort ,cock` entziffert." "Hahn?" "Du Klosterschülerin! ,Cock` ist englisch für ,Schwanz`. Jemand, der seinen eigenen Schwanz etikettiert, also Trudi, bei aller Liebe, wir finden, glaub ich, auch hier noch andere Typen!" Wir ölten uns erst einmal ein und legten uns zum Sonnen, aber bald wurden wir von zwei jungen Leuten angesprochen, die uns zu was einladen wollten. Zum Glück erkannte ich unsere vorigen Galane, obwohl sie in der Sonne standen, und konnte sie, jetzt in ärgerlichem Ton, ...
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