1. Spargel 03


    Datum: 05.12.2016, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus,

    Blödel beobachtete sie genau. Sie nahm den Brief aus dem Fach, riss ihn auf und las ihn. Den Umschlag warf sie in den Papierkorb. War es eine leichte Röte die ihr über die Wangen huschte? Oder hatte er sich getäuscht. Na ja er war hochgebildet, aber von Frauen hatte er keine Ahnung. Sie steckte den Brief ein und setzte sich an den großen Tisch. Blödel packte seine Sachen zusammen. „Terpsi NEIN!" konnte ich grad noch brüllen. „Lass Blödels Bleistift, auch den Kugelschreiber und den Füller, erst recht das Lineal, Terpsi lass einfach alle seine Sachen in Ruhe. Also wirklich, du kannst ihn doch nicht wie einen Schüler unter den Tisch tauchen lassen!" „Aber wenn sie es doch mag, dass ihr die Männer unter den Rock gucken!" „Terpsi die Idee war einmal gut, aber sie war einmalig, also wirklich der Herr Dr. Dr. kriecht doch nicht unter den Tisch um der Kollegin unter den Rock zu schauen." „Ich fand die Idee aufregend!" Dann stapfte Blödel aus dem Raum, er hatte noch eine Stunde zu halten und begab sich deswegen auf den Weg zu der entsprechenden Klasse. Max versuchte alles perfekt zu arrangieren. Er wollte doch, dass das Treffen mit Edith, wenn es auch das Erste dieser Art war, perfekt verlief. Erst hatte er nur an einen Plausch gedacht, aber das Zimmermädchen schlug ihm auf Nachfrage Champagner, gedämpftes Licht, eventuell sogar Kerzen vor. Die Kleine merkte sehr schnell, dass Blödel zwar eine Idee hatte, aber keine Ahnung wie er was umsetzen sollte. „Ich hätt auch noch Handschellen ...
    und Spielzeug an zu bieten?" schlug sie vor. Blödel musste wirklich sonderbar konsterniert drein geschaut haben. Die Kleine kicherte. „Überlass ich ihnen so!" schlug sie vor, in der klaren Überlegung, dass das Trinkgeld, und beim Mammon, dieser Typ sah nach reichlich aus, bei Erfolg entsprechend ausfallen würde. Blödel protestierte nicht laut genug, da hatte sie ihm schon die Handschellen und Peitsche gebracht. „Ich legs unter das Kopfpolster, immer griffbereit!" kicherte sie. „Äh, den Champagner, wenn die Dame angekommen ist, lässt sich das machen?" „Aber sicher, das krieg ich schon hin." Versicherte sie. Dann kam Edith. Sie klopfte und trat ein. Sie hatte erwartet Franz vor zu finden. Auf den ersten Blick erkannte sie, dass alles für einen geilen Nachmittag vorbereitet war. Sie lächelte. Franz war doch offensichtlich nicht ganz so unerfahren, wie sie sich gedacht hatte. Und dann sah sie den Mann, der da im Lehnstuhl saß und ihr neugierig entgegen blickte. Natürlich erkannte sie Blödel sofort. „Aber Max, was soll denn das?" „Was meinst du? Hast du denn jemanden anderes erwartet?" „Äh, nein...ja!" „Wie nun?" „Ja doch, zum Henker, ich hab wen ganz anderen erwartet. Also sag mir gefälligst, was das alles soll!" Max hoffte, dass das Zimmermädchen mit dem Champagner käme. Ein Gläschen würde die Stimmung ganz gewiss lockern. Edith überlegte, ob sie auf der Stelle umdrehen und wieder gehen sollte. Das alles war zu enttäuschend. Sie hatte sich extra von ihrem Busch getrennt und jetzt ...
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