1. Die Brautentführung - Silvias Rache


    Datum: 25.08.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bywschsch, Quelle: Literotica

    Ich war seit mehr als acht Jahren nicht in dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin. Nach meinem Abi studierte ich und bekam danach in dem ca. 500 km entfernten Kiel eine Anstellung. Auch meine Mutter hatte den Ort verlassen. Sie führte zu dem Zeitpunkt schon eine längere Fernbeziehung, wollte aber nur noch abwarten, bis ich mein Abi gemacht hatte, um dann zu ihrem Freund zuziehen. Darum hatte ich auch keinen wirklichen Grund, mich mal wieder dort sehen zu lassen. Vor einigen Wochen bekam ich dann doch überraschend eine Einladung, zur Hochzeit von Engelbert Straus zu kommen. Mit ihm hatte ich zusammen mein Abitur gebastelt. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass er Alle aus seiner Abi-Klasse zu diesem Anlass eingeladen hatte. Darum freute ich mich eigentlich mehr darauf, die alte Clique wieder zu treffen. Engelbert war nicht grade der beliebteste in unserer Clique, aber man kam nicht an ihm vorbei. Seinem Vater gehörte das größte Hotel im Ort, welches dessen Bruder leitete. Außerdem hatte er eine Baufirma mit Architekturbüro, bei dem ein Großteil der Bewohner arbeitete. Aber das alles Endscheidende war, dass er auch Bürgermeister seit vielen Jahren war, und diesen Posten schon als sein Erbrecht betrachtete. Keiner kam wirklich an der Familie Straus vorbei. Engelbert war auch kein guter Schüler und nur mit dem Einfluss seines Vaters und dem Zudrücken von mehreren Augen der Lehrer, schaffte er sein Abi. An einer Privat-Uni machte er dann ein BWL-Studium, mehr schlecht als recht. Mit ...
    seiner Überheblichkeit hatte er sich nicht grade Freunde geschaffen, aber das ignorierte er einfach. Mit der Kohle von seinem Alten und dessen Einfluss, nahm er sich alle Freiheiten heraus, die er wollte. Einige gaben sich mit ihm nur ab, weil er sie aushielt. Sie heuchelten ihm Freundschaft vor, weil sie sich einen Vorteil versprachen. Der Teil, zu dem ich auch gehörte, ließen sich nicht von ihm einlullen. Aber ihm ganz aus dem Weg zu gehen, war auch nicht möglich, da er immer und überall den Anspruch stellte, Mittelpunkt zu sein. Also eigentlich - damals - ein Widerling. Darum interessierte mich seine Hochzeit nur am Rande. Wichtiger für mich war, die alten Klassenkameraden wieder zu treffen. Darum hatte ich mich auch entschlossen, eine Woche Urlaub zu nehmen, um hinzufahren. Er hatte dafür gesorgt, dass ich ein Zimmer für die Zeit bei seinem Onkel im Hotel bekomme. Ich war am Freitag schon gegen Mittag angereist, weil ja am Abend der Polterabend stattfinden sollte. Aber bis zum Beginn der Feier hatte ich noch keinen der alten Kumpels getroffen. Als ich auf dem Fest auftauchte, erkannte ich dann doch einige wieder. Die Feier nahm den üblichen Verlauf. Irgendwann stellte mich Engelbert auch seiner Zukünftigen vor. Wie tauschten die üblichen Höflichkeiten aus, und ich musterte das Paar. Engelbert hatte auch schon ganz schön "Hüftgold" angesetzt, genauso wie sein Alter es schon immer hatte. Er war immer noch so ein schmieriger Typ wie damals. Dazu passte gar nicht seine Zukünftige. ...
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