1. Der Umzug


    Datum: 23.07.2018, Kategorien: Ehebruch,

    heute Abend" stand darauf. Sonst nichts. Na gut. Dann eben aufgestanden, dachte ich mir. Ich machte mir mein Frühstück und beschloss dabei, dass sie es bestimmt gut finden würde, wenn ich bis abends die Hausarbeit eben mal alleine durchführte. So als Entschuldigung würde das zur Verbesserung der Stimmung bestimmt beitragen. Da müsste dann doch abends noch etwas anderes gehen...Ich fing also nach dem Frühstück an und putzte, was das Zeug hielt. Stunden später war ich dann erst einmal geschafft. Ich bestaunte meine Leistung. Alles blitzblank. Bei einer Tasse Cappuccino stellte ich stolz fest, dass mich wohl die Putzwut überkommen hatte. Nachdem jetzt noch gut drei Stunden Zeit war bis Anja, wie ausgemacht, wieder nach Hause kam. Nachdem die Temperaturen draußen immer weiter stiegen, beschloss ich, meine etwas wärmeren Klamotten aus dem Schrank zu nehmen und mit meiner "Sommerkollektion", die momentan im Keller eingelagert war, wieder zu tauschen. Guten Mutes ging ich ans Werk, wurde aber nach kurzer Zeit dann doch ausgebremst. Ich bekam vor ein paar Wochen von einem guten Freund mal einige Porno - DVDs. Und ich wusste genau, dass ich diese hinter einem Stapel von Pullovern quer liegend, damit sie nicht oben über die Pullover hinausstehen, versteckt hatte. Versteckt, ja, weil Anja Pornos nicht mag. Ich hatte einmal gefragt, ob sie nicht Lust hätte, einen mit anzusehen. Sie hatte zwar erst mal zugestimmt, hat sich dann aber bald abgewendet. Zu eklig, meinte sie. Dabei hatte ...
    ich gehofft, dass sie beim Anblick der sich paarenden Paare vielleicht...ein bisschen.... Hm, Fantasie eben. Ok, aber jetzt kam ich ins Grübeln. Max, dachte ich mir, hast du das letzte Mal, als du sie angesehen hast, sie nicht mehr so hingelegt, sondern hochkant hinter den T-Shirts gestellt? Nee, so doof konnte ich nicht sein. Verflixt! Warum lagen sie jetzt anders im Schrank? Anja!?! Verflixt! Wird sie mir das übel nehmen? Aber warum? Schließlich hätte ich Grund dazu, wenn sie in meinem Schrank herumschnüffelt. Ich werde sie wohl mal fragen, wenn sie kommt. Nach knapp zwei Stunden war ich fertig. Schnell noch geduscht und für die Gattin frisch gemacht, dann wird sie bald hier sein, dachte ich. Ja, dachte ich! Die Süße kam aber nicht wie vereinbart um sechs! Sie war auch um sieben noch nicht hier. Ich wollte sie auf ihrem Handy anrufen, aber es war ausgeschalten. Etwas beunruhigt war ich mittlerweile schon. Warum hatte sie ihr Handy ausgeschaltet? Akku leer? Kein Empfang? Warum hatte ich nicht noch einmal konkret gefragt, zu welcher Freundin sie gehen wollte und mir deren Telefonnummer geben lassen? Verdammt, ich ärgerte mich! Mir blieb also nichts anderes übrig, als zu warten. Und ich wartete. Bis kurz vor zehn. Ich hörte die Türklingel. Ich lief zur Haustür und da stand sie. "Hallo Max, habe meinen Schlüssel wohl bei Elke vergessen". Warum kenne ich diese Elke nicht? Sie sah mich mit unschuldig aufgeschlagenen Augen an. Einen Augenblick überlegte ich jetzt, ob ich mir Luft ...
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