1. Aschermittwochsbeichte


    Datum: 11.07.2018, Kategorien: BDSM, Autor: Schambereich, Quelle: Schambereich

    und manchmal in seiner Wohnung herumkriechen würden, weil sich der Bengel nicht mehr um die Viecher kümmert. Und auch, dass er so eine Riesenangst davor habe und sich nicht mehr nach Hause traue. Sein Untermieter sei auch schon ausgezogen, weil ihn mal eine gebissen habe. Giftig seien sie aber nicht. „Soso, Sie haben also eine Schlangenangst?“ stellte ich meine Diagnose. Hinten hörten sie alles mit. „Ophidiophobie nennt man das, Frau Doktor. Das habe ich gelesen, bei Wikipedia.“ „Aha, O, ja, Ophi…, Ophidio…phobie also. Ach wissen Sie, ich mag diese Anglismen nicht sogern, ich sage es lieber auf Deutsch. Schlangenangst.“ „Das ist aber nicht Englisch, sondern Latein Frau Doktor, glaube ich, oder doch Griechisch?“ „Sehen Sie, so schnell kommt man dabei in Zweifel. Nun gut, ich habe in China studiert, auf Chinesisch heißt das dann „Huch-an-Schlenge-Li“. Überhaupt bevorzuge ich die ganz natürliche Selbstheilung nach der Sching-Chan-Scheng-Lehre. 5000 Jahre erprobt. Mein Lehrer war der berühmte weise Schang-Ri-La-MönchPeng-Ei-weg“ Dem Dieter, meinem Schwesterschwager, rollen sich jetzt mimisch nachfühlbar die Zehennägel hoch. „Mein Gott! Unglaublich! Ich kann es nicht fassen! Hat er dir das wirklich abgenommen?“ „Ich hatte mein Dekolleté ziemlich weit aufgemacht, da hat er wohl nicht nachgedacht oder war anderweitig beschäftigt. Darunter trug ich nichts, wie immer.“ „Du mit deinen Hexentitten. Wie machst du das bloß, dass die immer noch so stehen?“ „Ich sorge halt dafür, dass sie ...
    keinen Frost abkriegen. Und auch keinen Frust“ „Ja, dein Frostschutzmittel kenne ich ja. Das bewirkt bei anderen aber glatt das Gegenteil, zum Beispiel bei deiner Schwester. Ach, lassen wir das. Was war dann, wie ging es weiter? Ich mache mich schon auf das Schlimmste gefasst!“ „Das Schlimmste wird nicht reichen. Ach Dieter, du warst doch auch schon mal mein Frustschutzmittel, erinnerst du dich? Vor deiner Heirat mit meiner Schwester. Du warst da ganz brauchbar, wenn auch nicht vollkommen.“ „Fange jetzt bloß nicht auch noch damit an! Ich sag’s ja, du brauchst selber einen Doktor. Dir sollte endlich mal Einer dein großes nasses haariges Dinges zunähen, und die Klappe gleich mit dazu. Du verdammte geile Hexe!“ Jetzt habe ich ihn. Ist eben doch ein Mann. Der ahnt schon was. Drei mannstolle beschwipste Weiber am Aschermittwoch. Die sind wie die Leichenfledderer nach der großen Schlacht. Die wissen doch nie, wann und wo Schluss ist, gelle? Nun entspann dich mal, mein Dieter, wenn du noch kannst. Ehe ich jetzt noch auf die Idee komme, dich nach der passenden Schuster-Nadel zum Zunähen zu fragen, erzähle ich lieber weiter: „Ich habe dem Windfried also klar gemacht, dass man so eine Angst, die er hat, nur durch engen Kontakt mit dem Objekt der Angst heilen kann. Das ist doch richtig, nicht wahr? Das kann man doch überall nachlesen und das machen sie im Fernsehen ja auch immer so, mit Spinnen und solchem Getier, stimmts?“ „Ja Desi, das stimmt schon. Aber woher in Gottes Namen wolltest ...
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