1. Aschermittwochsbeichte


    Datum: 11.07.2018, Kategorien: BDSM, Autor: Schambereich, Quelle: Schambereich

    „Lullüülaa – Lullüülaa- Lalalalalülilaa!“ mein Handy klingelt Es ist Dieter. Das steht in der Anzeige. Ich kriege einen mörderischen Schreck. Zwar hatte ich genau darauf gewartet, aber es ebenso gefürchtet, diesen Anruf. Den großen Anschiss von Dieter. Dieses schuldbewusste Kribbeln im Bauch! Wir haben ja auch verrückte Sachen angestellt, in seiner Praxis haben wir es wild getrieben. Mit seinen Kunden. „Öhm…, hallo, Dieter?“ „Hallo Desi! Keine langen Worte bitte am Telefon. Ich erwarte dich in der Praxis und du wirst bitte auch sofort kommen. Sofort! Du hast mich verstanden, ja Desi?“ „Ja, ja, Schwägerchen. Ist ja gut. Ich komme ja gleich.“ ….. An Tür zur Praxis hängt ein Schild. „Vorübergehend geschlossen“. Vor der Tür steht eine lange Schlange von Leuten. Wollen die mich auch noch alle verkloppen? Jetzt gleich? Au weiha! Auch unser Karnickelmann ist dabei und der Schlangenmensch und, und… Aber die gucken ja gar nicht böse. Nein, die winken mir ja freundlich zu, wie finde ich das denn? Mir ist die Sache aber trotzdem nicht ganz so geheuer. Bloß weg hier! Ich klingele auf unsere vereinbarte Art, dreimal kurz, zweimal lang. Die Tür geht auf. Dieter. „Komm rein, du Miststück! Oh, ich hätte dich doch kennen müssen, Desiree. Da habe ich wohl den Bock zum Gärtner gemacht, beziehungsweise, die verrückte mannstolle Zicke zum Psychiater. Dabei brauchst du selber einen Gehirndoktor. Am besten einen mit Schmalzabsauger. Setz dich sofort hin, und erzähle, was gestern hier los war! Aber ...
    alles der Reihe nach und der Wahrheit entsprechend, das möchte ich mir ausgebeten haben! Versuche gar nicht erst, mir eine von deinen albernen geilen Storys auf die Nase zu binden. Die kenne ich alle.“ „Och Dieter. Da war eigentlich gar nix. So gut wie nichts. Es fing eigentlich ganz harmlos an und dann lief alles wie von selber ab, da konnten wir gar nichts Anderes mehr machen...“ „Ach hör doch auf, Desi. Ich kenne doch dich und deine irren Freundinnen. Von wegen „von alleine“. „Ich schwöre es dir. Vom Geschichtenerzählen bin ich längst abgefrustet, weil meine Geschichten ja eh fast Jeder falsch versteht. Die halten mich alle für ein Phantom. Dabei nehme ich mich noch vornehm zurück. Also, das war so: Du hattest mich doch selbst gebeten, in deiner Praxis anwesend zu sein, weil du die Möbelpacker erwartet hast und selberin München warst, in deiner neuen Privatpraxis zur Vorbereitung der Eröffnungsfete. Ich habe doch nur deinen Wunsch erfüllt. Und das am Aschermittwoch! Wo soll denn da ein Möbelpacker herkommen? Hier, in Aachen? Das hatte ich mir doch gleich gedacht. Ganze 2 Stunden über die Zeit habe ich gewartet und es kam keiner. Kein Schwanz hat sich hier sehen lassen, der im Entferntesten wie der von einem Möbelpacker ausgesehen hätte. Schade, und das sind ja immer solche tollen Kerle. Hast du die wieder abbestellt? Da ist mir eben langweilig geworden, und ich habe meine Freundin Susanne angerufen. Der war es auch langweilig, weil ihr Hannemann gerade in seiner Badewanne ...
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