1. Privates Dating 01


    Datum: 05.07.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bynovator, Quelle: Literotica

    Ich hatte schon alles versucht, mich bei seriösen und bei unseriösen Partnervermittlungen angemeldet, bei privaten Datingagenturen, wo es offensichtlich nur um Sexbekannschaften ging und auch bei Amateurplattformen und eigentlich hatte ich schon aufgegeben. Ich vermute, dass ich den einen zu alt, den anderen zu verheiratet war. Bei manchen Seiten gab es wohl auch mehr fakes als reale Frauen oder sowieso einen ungeheuren Männerüberschuss. Das war wohl einfach so. Aber es musste doch auch Frauen geben, die einfach nur Sex wollten, ganz normalen schönen Sex, so wie ich! Aber mir war es bisher allerhöchstens gelungen, ein paar mails auszutauschen. Reale Treffen mit mir waren scheinbar im ganzen world wide web tabu. Doch dann war da diese mail in meinem Postfach: „Hi, bin gerade auf Dein Profil gestoßen. Klingt so, als wärst Du für mich genau der, den ich suche. Bist Du wirklich an realen Treffen interessiert? Dann melde Dich. Pat" Ich forschte sofort nach, wer mir da geschrieben hatte und es war so, wie bei mir: Kein Foto, nur ein paar persönliche Daten, die aber ebensogut frei erfunden sein konnten: Sie war Anfang 20, halb so alt wie ich, die Postleitzahl deutete auf die nähere Umgebung, sie war interessiert an einer Affäre oder regelmäßigen Sextreffen und ohne finanzielle Interessen!! Das war schon höchst ungewöhnlich. Und dann hatte sie mir auch noch geschrieben!!!! Was sollte ich davon halten, wie reagieren? Ich schlug ein Treffen vor, unverbindlich in einem Kaffee, das weit ...
    genug von unseren Heimatorten entfernt lag, ein öffentlicher Platz, einfach um sie nicht abzuschrecken. Und es dauerte nicht lange da kam die positive Antwort: „Ok, super. Freu mich auf Dich, bis morgen um 11." Wie ein frisch verliebter Teenager machte ich mich am nächsten Tag auf den Weg, obwohl ich überhaupt nicht wusste, was mich erwartete. Wir hatten ein Buch, in dem ich lesen würde, als Erkennungszeichen vereinbart. Und dann stand sie plötzlich an meinem Tisch. „Hi, wir sind verabredet, nicht wahr, ich bin Pat?" Eine ganz normale, ziemlich attraktive junge Frau stand vor mir, kurze dunkle Haare, freundliche braune Augen, Jeans, Pullover und der kalten Jahreszeit entsprechend eine Jacke darüber, die sie aber auszog, um sich zu mir zu setzen. Ich war aufgesprungen, um ihr die Hand zu geben. „Hallo, schön, dass Du gekommen bist," stammelte ich. „Wieso sollte ich nicht," schmunzelte sie, „wir sind doch verabredet." Ich wusste überhaupt nicht, was ich sagen sollte. „Pat," brachte ich schließlich hervor als wir uns gesetzt hatten, „ist das die Abkürzung für Patricia?" Sie lächelte: „Komm bloß nicht auf die Idee, mich so zu nennen, alle sagen Pat -- nur meine Eltern nicht, und Du willst mich doch nicht an meinen Vater erinnern, oder?" Damit war alle Unsicherheit des Anfangs wie weggeblasen. Wir tranken Kaffee und redeten und es war schön, weil wir uns so gut verstanden, weil wir nicht um den heißen Brei herumredeten und weil eine wunderbares Knistern zwischen uns lag. Wir waren ...
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