1. Lena 2


    Datum: 11.06.2018, Kategorien: Medien, Autor: Lotte, Quelle: Schambereich

    <span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><span style="font-size: 14px;"><!-- @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0.21cm } --></span></span> Seit unserem kleinen Zwischenspiel am Strand war nun ungefähr ein Dreivierteljahr vergangen. Es war Anfang Juni und die „Open-Air-Saison“ unserer kleinen Sportgruppe wieder in vollem Gange. Zwischen Lena und mir wurde seitdem nie wieder ein Wort darüber gewechselt, aber ansonsten war alles wie immer. Wir neckten und stichelten uns gegenseitig sowie auch mit den anderen unserer Gruppe und alles lief hervorragend. Zum Ende des Trainings kam Lenas Mutter zu mir und fragte mich, ob ich in der nächsten Woche käme und wenn ja, ob ich Lena abholen könnte, da sie selbst auf Lehrgang sei und erst am späten Freitagabend nach Hause komme. Ich sagte zu und am darauffolgenden Freitag stand ich pünktlich, wie ich nun einmal war, so gegen 17:45 Uhr vor Lenas Tür, die auch kurz darauf herauskam. Eigentlich war es in der Zwischenzeit in unserer Truppe zur Gewohnheit geworden, dass wir uns mit einem Küsschen auf die Wange begrüßten, aber wenn ich Lena abholte, kam es schon mal vor, je nachdem wie sie so drauf war, dass sie mir um den Hals fiel und einen Kuss auf den Mund gab. So auch heute. Sie kam, wie schon gesagt, kurz nach meiner Ankunft fröhlich aus dem Haus gesprungen, fiel mir um den Hals und gab mir einen Kuss auf den Mund. „Na da ist aber jemand gut drauf,“ war mein erster Kommentar auf diese stürmische Begrüßung. „Ich bin ...
    verliebt,“ lautete ihre kurze, aber vielsagende Antwort und sie strahlte übers ganze Gesicht dabei. „Na wenn ich nicht der Glückliche bin, dann hast du aber gerade eben den Falschen geküsst,“ gab ich lachend zurück. „Ach was, ich bin so glücklich, ich könnte die ganze Welt umarmen und küssen,“ erwiderte sie überschwänglich. Nun war ich aber doch etwas erstaunt, denn so hatte ich unser Nesthäkchen noch nie erlebt. „Na wenn da mal deine neue Flamme nicht eifersüchtig wird, wenn du mit der ganzen Welt rummachst.“ „Quatsch, Tobias ist da nicht so. Er ist so süß, so lieb, so schüchtern, so, so, so, ach du musst ihn einfach kennen lernen“. „Kommst du trotzdem mit zum Training oder hast du jetzt keine Zeit mehr für uns alte Männer?“ fragte ich und holte sie damit aus ihrer Euphorie. „Na klar komme ich mit, so gut wie heute war ich schon lange nicht mehr drauf, heute könnt ihr einpacken,“ gab sie schnippisch zurück und schwang sich hinter mir aufs Bike. „Und deine Sportsachen?“ „Ups, die habe ich wohl vergessen!“ Wieder runter vom Bike, zurück ins Haus und kurze Zeit danach ging es dann wirklich los. Nach dem Training, ich wollte Lena gerade wieder nach Hause bringen, fragte sie mich, ob wir nicht noch zu „unserem Strand“ fahren könnten, sie wollte noch mit mir quatschen. Ich sah kurz auf die Uhr, sagte: „Okay, ne halbe Stunde habe ich vielleicht noch,“ und fuhr los. Am Strand angekommen, setzte ich mich ins Gras und Lena lief nervös vor mir hin und her. „Was ist denn los, hattest du ...
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