1. Neuland


    Datum: 09.06.2018, Kategorien: CMNF, Autor: Camille43, Quelle: Schambereich

    Geschafft! Versetzt in die 11. Klasse. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber die Plackerei hat sich definitiv gelohnt. Und nun können die wohlverdienten Ferien beginnen. Die nächsten sechs Wochen bin ich wohl alleine zu Hause, da Mama erst einmal keinen Urlaub geplant hat. Ihre Praxis ist zwar für zwei Wochen geschlossen, allerdings sieht es so aus, als ob sie bei einem befreundeten Kollegen aushelfen wird. Nun ja – ich werde die Zeit schon alleine rumkriegen. Blauer Himmel und bereits 25 Grad um 10 Uhr morgens – das bedeutet: Sachen packen und ab an den See. Mama und ich sind vor zwei Jahren nach der Scheidung hierher gezogen. Anfänglich fand ich es öde. Freunde hatte ich bisher keine wirklichen gefunden, aber der einzige Lichtblick war der See. Zu Fuß brauche ich lediglich 10 Minuten und schon bin ich da. Ich schnappte mir also meine Tasche und verließ unser Grundstück durch die hintere Gartenpforte. Wir wohnten etwas abseits vom Dorf. Hier standen nur vier Häuser. Also sehr ländlich, sehr ruhig, sehr öde. Hinter unserem Garten ging ich einen kurzen Landweg entlang und folgte dann einem schmalen Weg direkt am See. Ich hatte keine Lust auf den überlaufenen Hauptstrand. Ich wollte etwas Ruhe, in der Sonne liegen und lesen. Also steuerte ich auf eine kleinere Badestelle an. Prima – sie war leer. Es gab einige von diesen kleinen Stellen. Sie waren nicht besonders gepflegt, so dass das Gras manchmal recht hoch stand. Aber das störte mich nicht weiter. An meiner favorisierten ...
    Badestelle angekommen, fand ich auch gleich eine platt gelegene Liegefläche im hohen Gras. Spitze. Ich zog mich aus, dann um und anschließend schwamm ich erst einmal eine Runde. Nach dem Bad legte ich mich auf mein Handtuch und widmete mich meiner Lektüre. Während meiner Lesezeit kamen hin und wieder Badegäste, die aber alle nur kurz ins Wasser gingen und dann wieder verschwanden. Mein Versteck entdeckte keiner. Dann – es musste um die Mittagszeit gewesen sein, da die Sonne recht hoch stand - kam ein neuer Badegast. Ich kannte sie: es war ein Mädchen aus meiner Parallelklasse. Von ihr wusste ich nur, dass sie Maike hieß und ansonsten sehr ruhig war. Sie saß während der Schulpausen meist alleine, las oder schaute nichts tuend in der Gegend herum. Mehr wusste ich nicht, da wir keinen Kontakt zueinander hatten. Maike war straßenköterblond, etwas größer als ich – also vielleicht 1,60 m – und schlank. Sie war ebenfalls zu Fuß da. Wohnte sie auch hier in der Gegend? Es gab einige Dörfer rund um den See, die man auf Schuster Rappen erreichen konnte. Ich blinzelte vorsichtig über das Gras. Maike trug ein knielanges Spagettikleid und war barfuß. Sah irgendwie unschuldig und süß aus. Außerdem hatte sie weder eine Tasche, Beutel oder ähnliches dabei – nur ein Handtuch trug sie in der Hand. Am Ufer angekommen, schaute sie sich einmal kurz um und streifte dann ihre Träger von der Schulter. Als ihr Kleid zu Boden fiel, klappte meine Kinnlade runter – Maike hatte nicht drunter. Sie war nackt. ...
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