1. Tessa und Jana 1 - Prolog


    Datum: 15.05.2018, Kategorien: Schamsituationen, Autor: Figo, Quelle: Schambereich

    Ich schließe die Wohnungstür und entkleide mich komplett im Vorflur. So mache ich es in letzter Zeit immer. Ich bin nackt. Nicht weil es praktikabel ist oder weil ich mir noch Klamotten heraussuchen muss. Nein, ich bin so, weil ich es sein muss. Ich habe nicht die Wahl, ob ich mir jetzt ein paar Klamotten überwerfe oder nicht. Im Grunde genommen hält mich physikalisch gesehen nichts davon ab Kleidung anzuziehen, aber Jana möchte es nicht. An Regeln die Sie aufstellt halte ich mich. Generell ist unser Spiel nicht allzu schwer zu verstehen. Es gibt drei einfache Regeln, an die ich mich halten muss. Ich darf in meiner Wohnung keine Kleidung tragen und mich nicht ohne Erlaubnis selbst befriedigen. Außerdem ist eine frische Rasur am ganzen Körper Pflicht. Diese drei einfachen Entscheidungen im meinen Leben lege ich in Janas Hände. Nicht mehr und nicht weniger. Eigentlich ganz einfach. Mein Spiegelbild ist schön. So schaue ich mich gern an. Mir muss mein Körper nicht peinlich sein. Seit einer Woche habe ich nun keinen Höhepunkt mehr. Man sollte meinen das es kein Problem für eine junge Dame ist, mal ein paar Tage die Finger von sich zu lassen. Früher habe ich, ohne das meine Erotik rationiert wurde, auch öfter mal eine Woche nicht an mir gespielt. Jetzt ist es aber etwas Anderes. Der Gedanke daran, das ich nicht darf, selbst wenn ich es wollte, löst schon das Verlangen danach aus. So wie das Stück Kuchen auf dem Nachbarteller immer leckerer aussieht als das Eigene. Erschwerend ...
    hinzu kommt auch die ständige Nacktheit. Ich sehe meinen Körper nun auch öfter in seiner Grundform. Da kommt die Idee, Es zu tun, einfach häufiger. Alles erinnert daran. Nun lebe ich schon seit drei Monaten so. Immer noch greife ich, nachdem ich auf der Toilette war, nach meinen imaginären Slip, um Ihn hochzuziehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Vierundzwanzig Jahre Routine verschwinden nicht allzu schnell. Manchmal starre ich auch einfach längere Zeit auf mein Handy. Wohl wissend wie selten es vorkommt, das mir Jana ohne besonderen Anlass eine erlösende SMS mit der Erlaubnis zur Befriedigung meiner Gelüste schickt. Die Hoffnung ist nicht totzukriegen und erinnert mich somit nur noch mehr an den quälenden Gedanken. Bald ist es soweit, rede ich mir dann immer ein. Damit liege ich dieses Mal auch gar nicht so falsch. Morgen kommt die Frau, die mein Leben bestimmt, zu ihren allwöchentlichen Besuch vorbei. Die Vorfreude kann ich schwerlich unterdrücken. Es ist eben nicht nur die Orgasmuserlaubnis, die ich meist erhalte, sondern auch der Besuch einer mittlerweile guten Freundin. Ich freue mich auf Tratsch und Klatsch. Das fehlt mir zur Zeit, bei all der Arbeit, mindestens genauso. Es klingelt. Fast schon übereifrig renne ich zum Öffner und entriegle ohne Nachfrage die Wohnungseingangstür. Es dauert immer übertrieben lange bis Sie es in die 8. Etage schafft. „Doofe Platzangst“, denke ich dann immer. Nie benutzt Sie den Fahrstuhl. Es bimmelt an meiner Haustür. Durch den Spion sehe ...
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