1. Der Herrscher des Universums.


    Datum: 08.05.2018, Kategorien: BDSM, Fetisch, Tabu, Autor: fariida, Quelle: xHamster

    Dieter hatte eine anstrengende Woche hinter sich und freute sich auf ein gemütliches und faules Wochenende. Er würde sich das Fußballspiel im Fernsehen anschauen und endlich mal wieder ein gutes Buch lesen. Gut gelaunt steckte er den Schlüssel ins Schloß, stellte seine Aktentasche im Flur ab, hängte die Anzugjacke über einen Bügel und streifte die Schuhe ab. &#034Hallo, hallo ... der Herrscher des Universums ist zu Hause&#034, rief er übermütig. &#034Supi! ... Essen ist auch gleich fertig&#034, erscholl Annemaries Stimme aus der Küche. Dieter hatte auf das Essen in der Kantine verzichtet und dementsprechend groß was sein Hunger. Mit knurrendem Magen ging er in die Küche und setzte sich an die Eckbank. Annemarie hatte den Tisch hübsch gedeckt. Ein paar Teelichter flackerten beim kleinsten Windhauch und über den ganzen Tisch waren bunte Blätter verteilt, die sie beim morgendlichen Spaziergang im herbstlichen Wald gesammelt hatte. Als dann aber Annemarie mit zwei Schüsseln kam und diese auf dem Tisch abstellte, da war es mit Dieters guter Laune vorbei. Dieter mochte Spaghetti, sehr sogar. Und zwei Tage hintereinander Spaghetti, das war völlig in Ordnung. Und wenn es, aus welchen Gründen auch immer, mal drei Tage lang Spaghetti gab, dann war Dieter der Letzte der deswegen einen Aufstand machte. Aber heute war der vierte Tag in Folge, an dem ihm Annemarie Spaghetti servierte! Er schaute Annemarie an, die auf ihn heute irgendwie übertrieben fröhlich wirkte. Dann schaute er auf ...
    seinen Teller, als könne er nicht glauben was er sah. Annemarie reichte ihm die Schüssel mit der Hackfleischsoße und sagte: &#034Nun lang aber ordentlich zu. Es ist von allem noch genügend da.&#034 Dieter hatte genau das befürchtet. Während er abwechselnd in seinen Spaghetti stocherte und seine aufgedrehte Annemarie ansah, keimte in ihm ein Verdacht auf. Welches Datum war heute noch mal? Richtig, der 25. Zwischen zwei Bissen schaute Dieter auf und sah Annemarie in die Augen. &#034Nach dem Essen will ich dein Haushaltsbuch sehen. Hörst du?&#034 Annemarie wechselte leicht die Farbe, tat aber ansonsten so, als wenn nichts wäre. Sie aß mit Appetit und Dieter befriedigte sein Hungergefühl. &#034Möchtest du noch einen Kaffee?&#034, fragte Annemarie. &#034Bring mir das Buch, dann nehme ich gerne einen Kaffee&#034, antwortete Dieter. Als Buchhalter war es für ihn ein Klacks die Kolonnen zu addieren. Als Annemarie mit den dampfenden Kaffeetassen kam, hatte er schon alle Zahlen gerechnet. &#034Bring mir doch mal dein Portmonee!&#034 Dieter schaute Annemarie lange an. Die rutschte nervös auf ihrem Stuhl hin und her. &#034Es fehlen 100 Euro. Nicht mehr, nicht weniger, exakt 100 Euro. Welche Erklärung hast du dafür?&#034 Annemarie wand sich in langen Ausreden, bis sie zögerlich zugeben mußte, daß sie mit einer Freundin shoppen war. Und da war dann dieses Angebot, an dem sie einfach nicht hätte vorbeigehen können. Dieter brauchte jetzt dringend einen Schnaps. Auf was hatte er sich gefreut? Auf ...
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