1. Betrogen Teil 06


    Datum: 26.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    musste. "Schämen sollten Sie sich", sagte die Frau und atmete dabei kurz und heftig. Bellmann lachte auf und setzte zu einer Antwort an, als ihn der Lichtkegel eines Autos erfasste. Das Licht wurde aufgeblendet und die drei Frauen und ihr Peiniger wurden plötzlich im hellen Fernlicht gebadet. Bellmann war als einziger direkt dem Wagen zugewandt und hielt sich mit verkniffenen Augen die Hand schützend vors Gesicht. "Was ist denn das jetzt für eine Scheiße?", gab er zeternd von sich. Das Auto raste weiter heran und blieb dann mit quietschenden Reifen kurz vor der kleinen Gruppe stehen. Die Tür des Wagens schwang auf und kein anderer als Rüdiger, Ellens Rasenmähermann, kam heraus geeilt. Ellens Liebhaber schaute nur kurz in die Gesichter der drei Frauen und dann rannte er sofort auf Bellmann zu. Ohne Mühe entwandt Rüdiger ihm den Gehstock aus der Hand und stieß ihn dann mit seinen kräftigen Armen nach hinten. Abwehrend hielt Bellmann seine Hände nach oben. "Hey Mann, warte", rief dieser beschwichtigend. "Nichts dergleichen", rief Rüdiger und knallte ihm seine Rechte tief in die Magengrube. Ein leiser Grunzlaut entfuhr Bellmann, dann sackte er zusammen. Rüdiger packte ihn am Kragen und zog ihn ein Stück hoch. "Hau ab und verpiss dich!", sagte er nur und stieß ihn wieder zu Boden. Bellmann hatte jetzt wohl endgültig genug. Noch am Boden wandte er sich um, richtete sich auf, nur um im gleichen Moment der Nase lang wieder hinzufallen. Als er sich gerade wieder auf allen vieren ...
    aufgerichtet hatte, kam noch einmal die beherzte ältere Frau heran und zog ihm ihre Handtasche über den Kopf. "Sie Lümmel! Wagen Sie es nicht noch einmal auf wehrlose Frauen loszugehen", rief sie, um dann noch ein letztes Mal ihre Handtasche zum Einsatz kommen zu lassen. Bellmann richtete sich schwankend auf und lief so schnell, wie ihn seine Beine tragen konnten, fort. "Mein Rasenmähermann", rief Ellen begeistert und rannte auf ihren Rüdiger zu. "Mein Held!" Freudig umarmte sie den jungen Mann. Svetlana stand aufatmend an der Hauswand gelehnt und war einfach nur froh, dass sie noch einmal glimpflich davon gekommen waren. Der Ehemann der heldenhaften älteren Frau kam nun auch langsam über die Straße gehumpelt und umarmte seine Frau. "Oh Hilde", rief er voller Freude, auch wenn ihm die Tränen im Gesicht standen. "Meine Hilde. Ich hab so viel Angst um dich gehabt." *** Rüdiger hatte das ältere Ehepaar noch schnell zum Bahnhof gebracht. Das war das mindeste, was sie für die tapfere Hilde und ihren gehandicapten Ehemann Heinz tun konnten. Den Anschlussbus hatten die beiden aufgrund des beherzten Eingreifens der älteren Dame inzwischen längst verpasst gehabt. Die beiden waren, wie Heinz erzählte, mal wieder auf Städtetour und hatten einen günstigen Nachtzug gebucht. Nun saßen die drei in Ellens Wohnzimmer. Ellen kniete auf dem roten ledernen Sofa neben Rüdiger und fuhr ihm freudestrahlend durch das Haar. Svetlana saß zusammengekauert auf dem Dreier-Sofa gegenüber, die nackten Füße auf ...
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