1. Betrogen Teil 06


    Datum: 26.03.2018, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    Stimme klang wütend und hallte dumpf durch das Dunkel der kleinen Straße. Svetlana erkannte die Stimme sofort. Voller Schrecken wandte sie sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Auch Ellen drehte ihren Kopf nach hinten. Ein dunkler großer Schatten stand ein paar Meter vor dem Hauseingang. "Shit", rief Ellen. "Das ist der Blödmann, der uns drinnen so uncool angemacht hat." "Der hat uns gerade noch gefehlt", rief Svetlana entsetzt. Der Mann kam wankend auf sie zu. Wütend schüttelte er die erhobene Faust. Wenige Schritte vor den beiden Frauen, die sich ihm nun vollends zugewandt hatten, blieb er stehen. Drohend zeigte er schließlich mit ausgestreckter Hand auf Ellen. "Erst macht ihr einen heiß, spielt euch auf wie zwei geile Nutten", gab der Betrunkene von sich, "und dann macht ihr einen lächerlich." "Komm verzieh dich", schrie Ellen den Widerling an und trat einen Schritt aus dem Eingang hervor. Svetlana spürte, dass die Freundin hier in der dunklen und menschenleeren Gasse längst nicht mehr die Sicherheit innehatte, wie noch vor weniger als einer Stunde, als sie Henry, so hieß der Trunkenbold, der sie hier jetzt bedrohte, im gut besuchten Little Sin hatte abblitzen lassen. Svetlana packte Ellen am Arm und versuchte sie von dem Kerl und gleichzeitig von dem Hauseingang, der ihr plötzlich wie eine dunkle Falle vorkam, fortzuziehen. Obwohl der Typ sehr unsicher auf den Beinen wirkte und schon im Lokal stark angetrunken war, legte sie keinen Wert auf eine ...
    handfeste Auseinandersetzung. Er war hochgewachsen und auch seine Statur hinterließ bei ihr den Eindruck, dass der Kerl recht kräftig sein musste. Ein Lichtkegel streifte den Streithahn von hinten, flüchtig blickte Svetlana an dem Mann vorbei und erkannte einen Bus, der in etwa einhundert Meter anhielt. Sie hoffte, dass jemand aus ihm heraus steigen und in ihre Richtung gehen würde. Doch sie konnte nicht viel erkennen. Augenblicke später fuhr der Bus wieder an und bog sogleich in eine Nebenstraße ein. "Hurenvolk", wiederholte sich der Typ, der von dem Bus ebenfalls kurz abgelenkt war. "Ihr habt noch etwas gut zu machen. Niemand macht einen Henry Bellmann zum Narren." "Was willst du von uns?", fragte Ellen und versuchte dabei all ihre Kraft in ihre Stimme zu legen, aber Svetlana nahm das leichte Zittern das bei den Worten mitschwang recht deutlich wahr. "Was ich von euch will?", fragte Bellmann und kicherte laut, während er mit glitzernden Augen auf Ellens zwischen den Lederkorsett hervorquellenden Brüsten starrte. "Ich will, dass ihr mir mein Ding aus der Hose holt und mir einen ablutscht, bis ich euch die Soße in eure Gesichter spritze." "Du hast wohl nicht alle Tassen im Schrank", rief Ellen aufgebracht. Bellmann machte einen schnellen Schritt auf Ellen zu, packte sie am Arm und zog sie mit einem Ruck von Svetlana fort. Mit einer schnellen Bewegung drehte er ihr den Arm auf den Rücken. Ellen schrie auf und ging leicht in die Knie, um den stechenden Schmerz abzumildern. Svetlana ...
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