1. Am See, Teil 1: Ein MÄDCHEN erinnert sich


    Datum: 13.02.2018, Kategorien: Sex Humor, Autor: GrafWronskij, Quelle: EroGeschichten

    Sandalen. "Ja", sagte ich etwas verlegen, denn ich überlegte, wohin er, um den Titel lesen zu können, zuvor hingeschaut haben muss: "Anna Karenina". "Sein bestes Buch", entgegnete er und ging ein wenig in die Hocke, was mir erlaubte seine muskulös wirkende Brust zu bewundern, die sich unter dem Shirt abzeichnete: "Obwohl Krieg und Frieden auch nicht ohne ist." "Das habe ich leider mehrfach angefangen aber nie zu Ende gelesen, weil..." "Es einfach zu lang ist". Die letzten Worte sagten wir beide gemeinsam und mussten beide lachen. Verzeihung. Ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin... Doch dazu kamen wir nicht. Ein plötzlicher Windhauch riss wieder den neben mir liegenden Zettel in die Luft und beide stürzten wir uns auf ihn, um ihn am Wegfliegen zu hindern. Was uns auch gelang. Er hielt ihn in seiner Hand und ich die seine. Dabei lagen wir beide im Gras, so nah beieinander, dass sich unsere Lippen beinahe berührten. Und dann geschah, was in einer solchen Situation geschehen musste. Wir küssten uns. Zunächst ganz zärtlich und langsam, dann immer wilder, stürmischer. Ich vergaß mein Buch und den Bikini, mit denen ich zuvor verzweifelt versucht habe meine Nacktheit zu verbergen. Er vergaß den Zettel, der nun im hohen Bogen davonflog. Und wir beide vergaßen uns selbst.und die Welt um uns herum. Wir drehten uns im Wirbel der mit jedem Augenblick wachsenden Leidenschaft, wir liebten, ...
    liebkosten, bissen und zerkratzten uns nach allen Regeln der Kunst. Er küsste meinen Hals, während seine Hände zärtlich aber fest über meine Arme, meinen Rücken, meine Oberschenkel strichen. Er küsste meine Brüste, die ich zuvor so verzweifelt vor seinem Blick zu verstecken versuchte, so leicht und vorsichtig und so geschickt, dass ein Zittern, wie ein elektrischer Schlag durch meinen Körper ging. Ich stöhnte vor Vergnügen. Erst recht als er schließlich an die Stelle gelangte, wo zuvor noch Tolstoi und sein schreckliches Buch gelegen hatten, war es gänzlich um mich geschehen. Ich wand mich vor Wonne, presste seinen Kopf gegen meinen Körper und krallte mich mit der anderen Hand im Rasen fest. Ich kreischte fast, als seine Zunge zuerst vereinzelt und tastend, dann sie mit kreisenden Bewegungen umspielend und endlich in ihrer ganzen Breite und ganz fest über meine Klitoris glitt, ich bog mich vor Lust, als sie zart und dann immer heftiger über meine Schamlippen strich, in mich eindrang. Ich flehte ihn an, nicht aufzuhören. Doch das hatte er auch nicht vor und hörte erst auf, als ein Feuerwerk der Lust meinen ganzen Körper erzittern ließ und ich einen lauten Schrei nicht mehr unterdrücken konnte. Dann erst wurden seine Zungenschläge langsamer, seine Hände glitten von meinen Schenkeln und ein feuchtes Gesicht, in dem sich ein leichtes, verschmitztes Lächeln spiegelte, sah zu mir hoch: "War´s schön?"
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