1. Aufwärmen für das erste Spiel


    Datum: 27.12.2017, Kategorien: Berühmtheiten,

    2011 kam die Fußballweltmeisterschaft der Frauen nach Deutschland. Es sollte ein neues Sommermärchen werden, welches das Land und die Leute bewegte. Im Berliner Olympiastadion fand der Anpfiff dieses großartigen Fußballfestes statt. Während Zehntausende Fans aus aller Welt das Stadium stürmten, um auf den Rängen jenes alten Bauwerks aus vergangenen Zeiten platz zu nehmen, bereiteten sich die Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft im Inneren des Komplexes auf ihr Spiel vor. Die Anspannung des ersten Spiels lag auf jeder der Fußballspielerinnen und jede hatte ihren eigenen Weg, damit um zu gehen. Neid war eine gute Trainerin, sie ließ ihren Spielerinnen die Freiheit und so vollzogen manche der Athletinnen ein besonderes Ritual. Alexandra lief alleine durch die alten Gänge des Stadions. Die blonde Stürmerin wollte ein wenig Ruhe haben und für sich sein. Die 20 jährige Spielerin spürte das Zittern des Bodens, als sie die Masse an Fans bewegte. Die ganze Welt war gekommen, um das Eröffnungsspiel zu sehen. Der Druck auf ihr schien so gigantisch. Noch niemals gab es so ein gewaltiges Spiel. Nicht für sie. Birgit Prinz und andere Spielerinnen hatten bereits mehrfach an einer Weltmeisterschaft teilgenommen doch für sie war es das berühmte erste Mal. Eine WM im eigenen Land. Alexandra griff sich an ihr Herz, welches unter dem Trikot der Nationalmannschaft schlug. Sie wünschte sie hätte die offensichtliche Ruhe der anderen Spielerinnen. Alle schienen so stark und fit, und sie ...
    als Neuling wirkte irgendwie unsicher. Die junge Fußballerin wusste nicht, dass von den anderen auch jede mit sich selbst zu kämpfen hatte. Sie kannte nur ihre eigene Unruhe, welche sie durch den leeren Gang trieb. Auch wenn sie eigentlich nur eine Ersatzspielerin war, wollte sie fit für den Einsatz sein. Sie wünschte sich so wie Nadine Angerer, einen sicheren Platz zu haben. Der Torwart war in jeder guten Fußballmannschaft so etwas wie der Fels in der Brandung. Und Nadine war ein verdammt guter Fels. Bei der letzten Fußball WM der Frauen hatte die deutsche Frauennationalmannschaft kein einziges Gegentor bekommen. Davon konnten sich die Männer eine Schreibe abschneiden. Ein Laut aus einer der zahlreichen Türen ließ sie aufhorchen. War das ein Schrei? Oder kam er von den Fans, die draußen ihre Gesänge grölten. Geschmeidig ging die Stürmerin zu der Tür, von der sie das Geräusch vermutete. Sie drückte sich leicht gegen diese und sie öffnete sich einen Spalt. Alexandras Augen kullerten beinahe heraus, als die Fußballstürmerin Celia Okoyino da Mbabi sah. Die dunkelhäutige Nationalspielerin stand mit geöffneten Schenkeln und einer heruntergelassenen Hose da. Ihre Hände stützten sich an einem Waschbecken ab, während hinter ihr ein groß gewachsener blonder Mann stand, der sie mit flottem Tempo von hinten fickte. Celia stöhnte laut auf, als sie den Schwanz immer wieder tief in sich fühlte. Ihr braunes Gesicht fand einige Schweißtropfen und ihr schwarzes, gekräuseltes Haar, fiel ihr ins ...
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